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Von heute auf morgen steht da ein Gebäude: Modulares Bauen


  • Modulare temporäre Räume und Gebäude sind bei Messen Alltag geworden
  • Mineralwolle hilft bei den Konstruktionen in Sachen Brandschutz und Raumklima
  • Semi-permanente Lösungen dienen als Interimslösungen während Sanierungen und sind nachhaltig und energieeffizient

25. April 2018 – Fast über Nacht ändert sich das Erscheinungsbild des Berlin ExpoCenters Airport am Rande des Flughafens Berlin-Brandenburg. Die sonst eher grauen Gebäude werden von zeltartigen weißen Konstruktionen umgeben. Der Grund: Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA startet Ende April und beansprucht mehr Platz.

Ohne solche temporären Räume kommt heute kaum eine Messe mehr aus. Auf der ILA sind es ergänzende Räume und Hallen, andere Veranstaltungen finden gar komplett in temporären Gebäuden statt. Doch wer dabei an unpersönliche und unästhetische Stahlbauten denkt, die kaum Komfort bieten, liegt hier falsch. Denn modularen Lösungen sind kaum Grenzen gesetzt. Mit viel Kreativität und planerischem Geschick lassen sich diese Bauten in innovative und interessante Gebäude verwandeln. Wie das geht, führt uns die Firma Neptunus aus Düsseldorf vor Augen. Ihre modularen und temporären Lösungen reichen von schlichtem Design bis hin zu ausgefallenen Bauwerken. Zu bestaunen sind sie bei Events wie dem Musikfestival Tomorrowland. Bei der UN-Klimakonferenz trugen die von Neptunus errichteten Gebäude zu einer offiziellen Zertifizierung als umweltfreundliche Veranstaltung bei.

Einsatz von Mineralwolle beim Brandschutz

Und wie sieht es aus mit Sicherheit und Raumklima? Die Konstruktionen von Neptunus entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Dazu gehören auch Stichworte wie Stabilität, Windlasten, Dämmung oder Brandschutz. „Wir arbeiten bei diesen Themen regelmäßig mit Mineralwolle. Vor allem beim Brandschutz“, so Marcus Gisbertz, Sales Manager bei Neptunus. Denn Mineralwolle brennt nicht. Als Dämmstoff sorgt sie für ein angenehmes Raumklima. Ein wichtiges Thema bei den Konstruktionen. Denn die Gebäude sollen eine gleichmäßige Temperatur haben. Der Kunde soll dabei möglichst ohne viel Heizen oder Kühlen auskommen.

Temporär oder semi-permanent

Modulare Konstruktionen können auch längere Übergangslösungen sein, die mehrere Monate oder Jahre stehen. Dies ist vor allem der Fall, wenn die eigentlichen Gebäude saniert, sie aber weiterhin benötigt werden. Sogenannte Interimslösungen müssen dann schnell und unkompliziert auf- und wieder abgebaut werden können.

Die Stadt Wien greift während der Sanierung einer Schule auf dieses Konzept zurück. Um den reibungslosen Schulbetrieb zu garantieren, hat die Stadt ein komplettes temporäres Schulgebäude entwickeln lassen, das in den kommenden 25 Jahren bis zu fünf Mal demontiert und wiederaufgebaut werden kann. Der 6.000qm große Bau beherbergt 21 Klassenzimmer, 13 Gruppenräume, Sonderunterrichtsräume, eine Bibliothek, eine Lehrküche mit Speiseraum, einen Speisesaal, einen teilbaren Turnsaal, zwei Gymnastikräume, sämtliche erforderliche Neben- und Sanitätsräume und einen Aufzug für den barrierefreien Zugang. Errichtet wurde er in nur sieben Monaten.

Das Gebäude wurde auf Grund seiner Nachhaltigkeit sogar 2017 mit dem Green and Blue Building Award ausgezeichnet.

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Bild 1
Bei der Rugby-WM in Twickenham, London dient ein temporäres Gebäude als VIP-Bereich. Foto: Neptunus

Bild 2
Auf der Bauma, der größten Baumaschinenmesse der Welt, stehen im Außenbereich temporäre Ausstellungspavillions. Foto: Neptunus

Bild 3
Auf dem olympischen Stützpunkt in Papendalen, Holland trainieren die Judo-Sportler in einem semi-temporären modularen Gebäude. Foto: Neptunus

 

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