Von A wie Akustikdecke bis Z wie Zwischensparrendämmung: Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe rund um Dämmung, Mineralwolle, Wärme-, Schall- und Brandschutz sowie Bauphysik und nachhaltiges Bauen – kompakt und verständlich.
Eine Akustikdecke ist eine Deckenbekleidung oder Unterdecke, die Schall absorbiert und dadurch den Nachhall in einem Raum verringern kann.
Sie wird beispielsweise in Büros, Schulen, Veranstaltungsräumen oder Wohngebäuden eingesetzt, um die Raumakustik und Sprachverständlichkeit zu verbessern.
Je nach System kommen unterschiedliche schallabsorbierende Materialien wie Mineralwolle zum Einsatz.
Verwandte Begriffe: Raumakustik · Schallabsorption · Mineralwolle · Schallschutz
Die Aufsparrendämmung ist eine Form der Dachdämmung, bei der die Dämmschicht oberhalb der tragenden Sparren angeordnet wird. Dadurch entsteht eine weitgehend durchgehende Dämmebene, die den Einfluss der Sparren als Wärmebrücken verringert.
Das Verfahren kommt sowohl im Neubau als auch bei Dachsanierungen zum Einsatz. Für eine Aufsparrendämmung stehen unterschiedliche Dämmstoffe zur Verfügung, darunter auch Mineralwolle.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Zwischensparrendämmung · Untersparrendämmung · Wärmebrücke
Als Außendämmung werden Dämmmaßnahmen bezeichnet, bei denen die Wärmedämmung auf der Außenseite eines Bauteils angeordnet wird. Besonders häufig betrifft dies die Außenwände eines Gebäudes.
Mögliche Konstruktionen sind beispielsweise Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), vorgehängte hinterlüftete Fassaden oder zweischalige Außenwände. Für solche Fassadenkonstruktionen kann je nach System auch Mineralwolle eingesetzt werden.
Welche Lösung geeignet ist, richtet sich nach dem Gebäude, der Konstruktion und den jeweiligen Anforderungen.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung · WDVS · Hinterlüftete Fassade · Gebäudehülle
Der Blower-Door-Test ist ein Messverfahren zur Überprüfung der Luftdichtheit eines Gebäudes. Dabei wird mit einem Ventilator ein definierter Unter- oder Überdruck erzeugt und gemessen, wie viel Luft durch Leckagen der Gebäudehülle strömt.
Der Test überprüft die Qualität der luftdichten Ebene und kann helfen, Undichtigkeiten aufzuspüren.
Verwandte Begriffe: Gebäudehülle · Luftdichtheit · Dampfbremse · Energieeffizienz
Brandschutz umfasst bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen, die der Entstehung und Ausbreitung von Bränden entgegenwirken und deren Auswirkungen begrenzen sollen.
Im baulichen Brandschutz spielen unter anderem das Brandverhalten der verwendeten Baustoffe und der Feuerwiderstand kompletter Bauteile eine Rolle. Mineralwolle-Dämmstoffe aus Glaswolle und Steinwolle sind je nach Produkt der Euroklasse A1 oder A2 zugeordnet und damit nichtbrennbare Baustoffe.
Verwandte Begriffe: Nichtbrennbarkeit · Euroklassen A1 und A2 · Mineralwolle · Feuerwiderstand
Eine Dachdämmung reduziert den Wärmetransport über das Dach. Dadurch geht im Winter weniger Wärme nach außen verloren und im Sommer wird der Wärmeeintrag in die Innenräume verringert.
Je nach Dachkonstruktion kommen unterschiedliche Dämmverfahren infrage, beispielsweise die Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung oder Flachdachdämmung. Welche Lösung geeignet ist, richtet sich nach dem Dachaufbau, der Nutzung und den jeweiligen Anforderungen.
Für die Dachdämmung stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, darunter auch Mineralwolle.
Verwandte Begriffe: Aufsparrendämmung · Zwischensparrendämmung · Untersparrendämmung · Wärmedämmung
Eine Dampfbremse begrenzt die Diffusion von Wasserdampf durch ein Bauteil und kann dazu beitragen, Feuchteeinträge in eine gedämmte Konstruktion zu reduzieren. Sie wird bei mitteleuropäischen klimatischen Bedingungen auf der raumseitigen, wärmeren Seite des Bauteils angeordnet. Gleichzeitig verhindert eine Dampfbremse bei luftdichter Verlegung den Feuchteeintrag durch Konvektion.
Je nach Produkt weist eine Dampfbremse einen Wasserdampfdiffusionswiderstand auf. Bei sogenannten feuchtevariablen Dampfbremsen verändert sich dieser abhängig von den Umgebungsbedingungen.
Damit eine Konstruktion dauerhaft funktioniert, müssen Dampfbremse, Luftdichtheit und der übrige Bauteilaufbau bauphysikalisch aufeinander abgestimmt sein.
Verwandte Begriffe: Dampfsperre · sd-Wert · Diffusion · Feuchteschutz
Eine Dampfsperre ist eine Schicht mit einem hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand. Sie hemmt den Durchtritt von Wasserdampf deutlich stärker als eine Dampfbremse.
Ob eine Dampfsperre oder eine andere Lösung erforderlich ist, richtet sich nach dem jeweiligen Bauteilaufbau und den bauphysikalischen Anforderungen. Wichtig ist eine fachgerechte Ausführung insbesondere an Anschlüssen und Durchdringungen.
Verwandte Begriffe: Dampfbremse · sd-Wert · Diffusion · Feuchteschutz
Unter Diffusion versteht man im Bauwesen die Bewegung von Wasserdampf durch Baustoffe aufgrund unterschiedlicher Dampfdruckverhältnisse.
Wie leicht Wasserdampf durch ein Material diffundieren kann, hängt unter anderem von dessen Diffusionswiderstand und der Schichtdicke ab. Bei der Planung von Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen wird die Diffusion deshalb im Zusammenspiel mit dem gesamten Bauteilaufbau betrachtet.
Wie sich Feuchtigkeit innerhalb einer Konstruktion verhält, lässt sich jedoch nicht aus einem einzelnen Material ableiten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Schichten sowie die fachgerechte Planung und Ausführung.
Die Diffusion ist nur einer von mehreren Mechanismen des Feuchtetransports. Auch Luftströmung (Konvektion) durch Undichtigkeiten können Feuchtigkeit in Bauteile eintragen.
Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand · sd-Wert · Dampfbremse · Feuchteschutz
Der Diffusionswiderstand beschreibt, wie stark ein Baustoff die Diffusion von Wasserdampf behindert. Je höher der Diffusionswiderstand eines Materials ist, desto schwerer kann Wasserdampf hindurchtreten.
Eine wichtige Kenngröße dafür ist die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ. Zusammen mit der Dicke einer Materialschicht lässt sich daraus der sd-Wert bestimmen.
Bei der bauphysikalischen Planung wird der Diffusionswiderstand immer im Zusammenhang mit dem gesamten Bauteilaufbau betrachtet.
Verwandte Begriffe: Diffusion · sd-Wert · Dampfbremse · Diffusionsoffen
Ein Effizienzhaus ist ein Gebäude, das definierte Anforderungen an seine energetische Qualität erfüllt. Der Begriff wird insbesondere im Zusammenhang mit Förderprogrammen verwendet.
Für die Bewertung werden unter anderem der Primärenergiebedarf und die energetische Qualität der Gebäudehülle betrachtet. Welche Effizienzhaus-Stufen und Förderbedingungen gelten, kann sich mit den jeweiligen Förderprogrammen ändern.
Eine wärmegedämmte Gebäudehülle und eine effiziente Anlagentechnik sind wichtige Faktoren für die energetische Qualität eines Effizienzhauses.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz · Primärenergiebedarf · Gebäudehülle · GModG
Der Energieausweis informiert über die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes. Je nach Ausweisart basiert er auf dem berechneten Energiebedarf oder dem erfassten Energieverbrauch.
Er enthält unter anderem energetische Kennwerte und bei Wohngebäuden eine Energieeffizienzklasse. Für Neubauten sowie bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung bestehen je nach Fall gesetzliche Vorgaben zur Ausstellung und Verwendung eines Energieausweises.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz · GModG · Energiebedarf · Endenergie
Der Feuchteschutz umfasst Maßnahmen, die Bauteile vor schädlicher Feuchte schützen sollen.
Feuchtigkeit kann beispielsweise durch Niederschlag, Erdreich, Baufeuchte, Wasserdampf, Kondensation oder Undichtigkeiten in eine Konstruktion gelangen. Deshalb müssen Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen so geplant und ausgeführt werden, dass Feuchteeinträge begrenzt werden und anfallende Feuchtigkeit wieder austrocknen oder abgeführt werden kann.
Zum Feuchteschutz gehören je nach Konstruktion beispielsweise Dampfbremsen, geeignete Abdichtungen, diffusionsoffene Schichten und eine fachgerecht ausgeführte Luftdichtheit.
Verwandte Begriffe: Dampfbremse · Diffusion · Kondensation · Luftdichtheit
Als First bezeichnet man die oberste waagerechte Linie eines geneigten Daches, an der zwei Dachflächen zusammentreffen.
Bei Dachkonstruktionen müssen auch im Bereich des Firstes Anforderungen an Regensicherheit, Luftdichtheit und Feuchteschutz berücksichtigt werden. Je nach Dachaufbau kann außerdem die Belüftung der Konstruktion eine Rolle spielen.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Steildach · Unterdeckbahn · Zwischensparrendämmung
Flachdachdämmplatten sind Dämmplatten, die für den Einsatz in Flachdachkonstruktionen vorgesehen sind. Je nach Dachaufbau und Nutzung müssen sie unter anderem Anforderungen an Wärmeschutz und Druckbelastbarkeit erfüllen.
Auch entsprechende, druckbelastbare Mineralwolle-Dämmplatten können in geeigneten Flachdachkonstruktionen eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Wärmedämmstoff · Mineralwolle · Wärmedämmung
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) war bis Juli 2026 die Bezeichnung des Gesetzes für die energetischen Anforderungen an Gebäude in Deutschland.
Seit dem 29. Juli 2026 trägt das Gesetz die Bezeichnung Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Da der Begriff GEG weiterhin in älteren Dokumenten, Ratgebern und Fachinformationen verwendet wird, bleibt er für die Einordnung relevant.
Verwandte Begriffe: Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) · Energieeffizienz · Energieausweis · Wärmedämmung
Als Gebäudehülle bezeichnet man die Bauteile, die beheizte oder gekühlte Bereiche eines Gebäudes von Außenluft, Erdreich oder unbeheizten Bereichen trennen.
Dazu gehören beispielsweise Dach beziehungsweise oberste Geschossdecke, Außenwände, Fenster und Türen sowie Bodenplatte oder Kellerdecke.
Eine gedämmte und luftdichte Gebäudehülle kann Wärmeverluste reduzieren und damit den Energiebedarf eines Gebäudes verringern. Bei ihrer Planung spielen außerdem Anforderungen an Feuchte-, Schall- und Brandschutz eine Rolle.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Fassadendämmung · Kellerdeckendämmung · Luftdichtheit
Glaswolle ist ein mineralischer Dämmstoff und gehört gemeinsam mit Steinwolle zur Mineralwolle. Für ihre Herstellung werden überwiegend Recyclingglas und weitere mineralische Rohstoffe eingesetzt.
Glaswolle ist leicht und flexibel und wird je nach Produkt beispielsweise als Filz, Matte, Platte oder lose Dämmung angeboten. Typische Anwendungen sind unter anderem Dächer, Außenwände, Trennwände und Geschossdecken.
Verwandte Begriffe: Mineralwolle · Steinwolle · Mineralwolle-Recycling · Wärmedämmung
Bei einer Innendämmung wird die Wärmedämmung auf der Raumseite einer Außenwand angebracht.
Sie kann beispielsweise infrage kommen, wenn eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht ist – etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Fassaden, die von außen optisch erhalten bleiben sollen.
Da sich durch eine Innendämmung die Temperatur- und Feuchteverhältnisse innerhalb der Außenwand verändern, ist eine sorgfältige bauphysikalische Planung und Ausführung besonders wichtig.
Verwandte Begriffe: Außendämmung · Feuchteschutz · Dampfbremse · Wärmebrücke
Der Jahresheizwärmebedarf beschreibt die Wärmemenge, die innerhalb eines Jahres rechnerisch für die Beheizung eines Gebäudes erforderlich ist.
Beeinflusst wird er unter anderem durch Gebäudegeometrie, Wärmedämmung, Fenster, Luftaustausch sowie interne und solare Wärmegewinne. Die Berechnung erfolgt unter festgelegten Rahmenbedingungen.
Der Jahresheizwärmebedarf ist nicht mit dem tatsächlichen Heizenergieverbrauch gleichzusetzen. Dieser wird zusätzlich unter anderem durch das individuelle Heiz- und Lüftungsverhalten beeinflusst.
Verwandte Begriffe: Wärmebedarf · Energiebedarf · Gebäudehülle · Wärmedämmung
Als Kaschierung bezeichnet man eine zusätzliche Materialschicht auf der Oberfläche eines Dämmstoffs.
Je nach Produkt und Anwendung kann sie unterschiedliche Funktionen übernehmen, beispielsweise dem Oberflächenschutz, der Verarbeitung oder besonderen technischen Anforderungen dienen. Bei Mineralwolle kommen unter anderem Glasvliese oder Aluminiumkaschierungen zum Einsatz.
Welche Kaschierung verwendet wird und welche Funktion sie erfüllt, richtet sich nach dem jeweiligen Produkt und Einsatzbereich.
Verwandte Begriffe: Mineralwolle · Dampfbremse · Feuchteschutz · Rohrdämmung
Der k-Wert ist eine ältere Bezeichnung für den heute verwendeten Begriff U-Wert beziehungsweise Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils.
→ Siehe: U-Wert
Verwandte Begriffe: U-Wert · Wärmedurchgangskoeffizient · Wärmedämmung · Wärmeleitfähigkeit
Unter Kondensation versteht man den Übergang von Wasserdampf zu Wasser. Im Gebäudebereich kann dies beispielsweise auftreten, wenn wärmere, feuchte Luft an kalten Oberflächen abkühlt.
Das Tauwasser kann sich an Oberflächen oder auch innerhalb von Bauteilen bilden. Deshalb wird Kondensation bei der Planung des Feuchteschutzes von Bauteilen berücksichtigt.
Verwandte Begriffe: Taupunkt · Tauwasser · Feuchteschutz · Schimmel
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt mithilfe einer Lüftungsanlage für einen geregelten Luftaustausch in Wohnräumen.
Dabei wird verbrauchte oder feuchte Raumluft abgeführt und Außenluft zugeführt. Anlagen mit Wärmerückgewinnung können einen Teil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft übertragen.
Verwandte Begriffe: Wohnraumlüftung · Innenraumluft · Luftfeuchtigkeit · Energieeffizienz
Körperschall entsteht, wenn sich mechanische Schwingungen in festen Bauteilen ausbreiten. Typische Beispiele sind Schritte auf einer Decke, Stühlerücken oder Vibrationen technischer Anlagen.
Die Schwingungen können über Wände, Decken oder andere Bauteile weitergeleitet und in angrenzenden Räumen als Luftschall hörbar werden.
Werden Bauteile voneinander entkoppelt, kann sich Körperschall weniger leicht übertragen.
Verwandte Begriffe: Trittschall · Luftschall · Trittschalldämmung · Schallbrücke
Eine Lattung ist eine Unterkonstruktion aus einzelnen Latten, an der beispielsweise eine Dacheindeckung, Fassadenbekleidung oder Innenbekleidung befestigt werden kann.
Bei gedämmten Konstruktionen kann zwischen den Latten zusätzlicher Dämmstoff eingebaut oder Raum für Installationen geschaffen werden.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Untersparrendämmung · Hinterlüftete Fassade
Eine leichte Trennwand ist eine Wandkonstruktion, die häufig aus einer Unterkonstruktion aus Metall oder Holz und beidseitigen Bekleidungen besteht.
Der Hohlraum zwischen den Bekleidungen kann Installationen und Dämmstoffe aufnehmen. Je nach Aufbau können unterschiedliche Anforderungen an Schall- und Brandschutz erfüllt werden.
Verwandte Begriffe: Schallschutz · Mineralwolle · Luftschall · Brandschutz
Luftschall ist Schall, der sich über die Luft ausbreitet – beispielsweise durch Gespräche, Musik oder Verkehrslärm.
Trifft Luftschall auf eine Wand, Decke oder ein anderes Bauteil, kann dieses in Schwingung versetzt werden und den Schall auf die andere Seite weitergeben. Dort wird er wieder als Geräusch wahrgenommen.
Verwandte Begriffe: Körperschall · Schallschutz · Schallabsorption · Leichte Trennwand
Mineralwolle ist der Oberbegriff für die Dämmstoffe Glaswolle und Steinwolle.
Sie ist in unterschiedlichen Produktformen erhältlich, beispielsweise als Platten, Matten, Filze, Rohrschalen oder lose Dämmung, und wird in zahlreichen Bereichen des Gebäudes eingesetzt – vom Dach bis zu technischen Anlagen.
Je nach Anwendung dient Mineralwolle der Wärme- und Schalldämmung und wird auch im vorbeugenden baulichen Brandschutz verwendet. Glaswolle und Steinwolle sind als nichtbrennbare Dämmstoffe je nach Produkt der Euroklasse A1 oder A2 zugeordnet.
Verwandte Begriffe: Glaswolle · Steinwolle · Wärmedämmung · Brandschutz
Ein Niedrigstenergiegebäude (engl. nearly-zero energy building, nZEB) ist ein Gebäude mit einem vergleichsweise geringen Energiebedarf, das seit 2020 durch die EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) für den Neubau vorgeschrieben ist. In Deutschland ist der Niedrigstenergiegebäude-Standard im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, ehemals Gebäudeenergiegesetz – GEG) geregelt.
Verwandte Begriffe: Effizienzhaus · Passivhaus · Energieeffizienz · GModG
Ein Passivhaus ist ein Gebäudestandard mit einem äußerst geringen Heiz- und Kühlenergiebedarf.
Wesentliche Merkmale sind eine sehr gut wärmegedämmte und luftdichte Gebäudehülle, möglichst geringe Wärmebrücken, Fenster mit hoher Wärmedämmung sowie eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung · Gebäudehülle · Luftdichtheit · Energieeffizienz
Der Primärenergiebedarf eines Gebäudes berücksichtigt neben der benötigten Endenergie auch die vorgelagerten Prozesse der Gewinnung, Umwandlung und Bereitstellung der jeweiligen Energieträger.
Er ist damit eine andere Kenngröße als der Endenergiebedarf und wird für die energetische Bewertung von Gebäuden verwendet.
Verwandte Begriffe: Primärenergie · Endenergie · Energiebedarf · Energieausweis
Putzträger-Dämmplatten sind Dämmplatten, bei denen der Putzträger werksseitig bereits auf die Wärmedämmung aufgebraucht ist.
Sie werden beispielsweise in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) oder anderen verputzten Dämmkonstruktionen eingesetzt, weil damit ein Arbeitsschritt eingespart werden kann. Für entsprechende Anwendungen gibt es Putzträger-Dämmplatten aus Mineralwolle.
Verwandte Begriffe: WDVS · Fassadendämmung · Mineralwolle · Außendämmung
Die Raumakustik beschreibt, wie sich Schall innerhalb eines Raumes ausbreitet und wahrgenommen wird.
Dabei spielen unter anderem Nachhall, Geräuschpegel und Sprachverständlichkeit eine Rolle. Durch schallabsorbierende Oberflächen, Decken oder andere Bauteile lässt sich die akustische Situation eines Raumes gezielt beeinflussen.
Mineralwolle ist als schallabsorbierendes Material Bestandteil vieler entsprechender Akustikkonstruktionen und -produkte.
Verwandte Begriffe: Schallabsorption · Akustikdecke · Schallschutz · Luftschall
Eine Rohrdämmung begrenzt den Wärmeaustausch zwischen Rohrleitungen und ihrer Umgebung.
Bei Heizungs- und Warmwasserleitungen kann sie Wärmeverluste reduzieren. Bei kalten Leitungen kann eine geeignete Dämmung dazu beitragen, die Bildung von Kondenswasser zu begrenzen.
Je nach Anlage spielen außerdem Schall- und Brandschutz eine Rolle. Für entsprechende Anwendungen stehen unter anderem Rohrschalen oder alukaschierte Lamellenmatten aus Mineralwolle zur Verfügung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung · Kondensation · Brandschutz · Mineralwolle
Als Schallbrücke bezeichnet man Bauteile oder Anschlüsse, über die sich Schwingungen besonders leicht übertragen können.
Schallbrücken können beispielsweise durch starre Verbindungen zwischen Wänden, Decken oder Installationen entstehen und die Schallübertragung begünstigen.
Eine sorgfältige Planung und die Entkopplung von Bauteilen können helfen, Schallbrücken zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Körperschall · Trittschall · Schallschutz · Luftschall
Schallschutz umfasst bauliche Maßnahmen, die die Übertragung unerwünschter Geräusche innerhalb eines Gebäudes oder von außen begrenzen sollen.
Dabei wird unter anderem zwischen Luftschall, Körperschall und Trittschall unterschieden. Welche Maßnahmen geeignet sind, richtet sich nach der Schallquelle, dem Bauteil und der jeweiligen Konstruktion.
Mineralwolle kann in Wand-, Decken-, Dach- und Bodenkonstruktionen dazu beitragen, die Schallübertragung zu verringern und so für mehr Ruhe im Gebäude zu sorgen.
Verwandte Begriffe: Luftschall · Körperschall · Trittschall · Raumakustik
Als Steildach wird allgemein ein geneigtes Dach bezeichnet. Dazu gehören beispielsweise Sattel-, Walm- oder Pultdächer.
Wird der Raum unter dem Dach beheizt, muss die Dachfläche beim Wärmeschutz berücksichtigt und gedämmt werden. Je nach Konstruktion kann die Dämmung zwischen, über oder unter den Sparren angeordnet werden.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Zwischensparrendämmung · Aufsparrendämmung · Untersparrendämmung
Steinwolle ist ein mineralischer Dämmstoff und gehört gemeinsam mit Glaswolle zur Mineralwolle. Für ihre Herstellung werden vor allem mineralische Gesteinsrohstoffe eingesetzt.
Je nach Produkt kann Steinwolle auch höhere Druckbelastungen aufnehmen. Sie ist in unterschiedlichen Produktformen erhältlich und wird beispielsweise für Dächer, Fassaden, Wände, Decken und technische Anlagen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Mineralwolle · Glaswolle · Brandschutz · Wärmedämmung
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Luft so weit abgekühlt ist, dass Wasserdampf zu kondensieren beginnen kann.
Im Gebäudebereich ist der Taupunkt für den Feuchteschutz relevant. Kühlt eine Oberfläche entsprechend stark ab, kann sich dort Tauwasser bilden. Auch innerhalb von Bauteilen kann es unter entsprechenden Bedingungen zu Tauwasser kommen.
Bei der Planung von Bauteilen werden deshalb Temperatur- und Feuchteverhältnisse gemeinsam betrachtet.
Verwandte Begriffe: Kondensation · Tauwasser · Feuchteschutz · Luftfeuchtigkeit
Tauwasser entsteht, wenn Wasserdampf kondensiert und sich als Wasser an Oberflächen oder innerhalb von Bauteilen niederschlägt.
Im Gebäudebereich kann Tauwasser beispielsweise an kalten Oberflächen oder unter bestimmten Bedingungen innerhalb einer Konstruktion auftreten. Bei der Planung des Feuchteschutzes wird deshalb berücksichtigt, wie sich Feuchtigkeit im Bauteil verhält und wieder austrocknen kann.
Verwandte Begriffe: Taupunkt · Kondensation · Feuchteschutz · Dampfbremse
Die Trittschalldämmung verringert Geräusche, die beispielsweise beim Gehen, Stühlerücken oder durch andere Bewegungen auf einem Fußboden entstehen.
Typisch sind schwimmende Estrichkonstruktionen, bei denen der Estrich von angrenzenden Bauteilen entkoppelt wird. Dadurch wird Trittschall weniger leicht übertragen.
Hierfür können Trittschalldämmplatten aus Mineralwolle eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe: Trittschall · Körperschall · Schallschutz · Schallbrücke
Der U-Wert – auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt – beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil übertragen wird. Er wird in W/(m²·K) angegeben.
Grundsätzlich gilt: Je kleiner der U-Wert ist, desto geringer ist der Wärmedurchgang durch das Bauteil.
Der U-Wert berücksichtigt den gesamten Aufbau einer Wand, eines Daches oder einer Decke und ist deshalb nicht mit der Wärmeleitfähigkeit eines einzelnen Baustoffs gleichzusetzen.
Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient · Lambda-Wert · Wärmeleitfähigkeit · Wärmedämmung
Eine Unterdeckbahn liegt bei vielen Steildachkonstruktionen unterhalb der Dacheindeckung und oberhalb der darunterliegenden Dachkonstruktion. Sie schützt vor allem vor Nässe, die von außen unter die Dacheindeckung gelangen kann.
Bei gedämmten Dächern ist sie damit Teil des gesamten Dachaufbaus. Je nach Produkt kann sie diffusionsoffen ausgeführt sein.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Feuchteschutz · Diffusion · Steildach
Bei einer Untersparrendämmung wird eine Dämmschicht unterhalb der Dachsparren angeordnet.
Sie wird häufig mit einer Zwischensparrendämmung kombiniert. Die zusätzliche Dämmschicht kann den Wärmeschutz des Daches verbessern und den Einfluss der Sparren als Wärmebrücken verringern.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Zwischensparrendämmung · Aufsparrendämmung · Wärmebrücke
Vollwärmeschutz ist eine ältere beziehungsweise umgangssprachliche Bezeichnung für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS).
Verwandte Begriffe: WDVS · Fassadendämmung · Außendämmung · Wärmedämmung
Der Wärmebedarf beschreibt die Wärmemenge, die für einen bestimmten Zweck benötigt wird, beispielsweise für die Beheizung eines Gebäudes.
Er wird unter anderem von Gebäudegröße und -geometrie, Nutzung, Außenklima sowie Wärmeverlusten und Wärmegewinnen beeinflusst. Je nach Betrachtung werden unterschiedliche Bedarfskennwerte verwendet, etwa der Jahresheizwärmebedarf.
Der Wärmebedarf ist nicht mit dem Energiebedarf gleichzusetzen, da dieser zusätzlich den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung und die eingesetzte Anlagentechnik berücksichtigt.
Verwandte Begriffe: Jahresheizwärmebedarf · Energiebedarf · Wärmedämmung · Gebäudehülle
Eine Wärmebrücke ist ein Bereich eines Bauteils, an dem mehr Wärme übertragen wird als in den angrenzenden Bereichen.
Wärmebrücken können beispielsweise durch die Form eines Gebäudes, unterschiedliche Materialien oder Anschlüsse zwischen Bauteilen entstehen. Sie erhöhen die Wärmeverluste und können dazu führen, dass die Oberflächentemperaturen auf der Raumseite sinken.
Unter ungünstigen Feuchtebedingungen kann dadurch das Risiko für Kondensation und Schimmelbildung steigen.
Verwandte Begriffe: U-Wert · Kondensation · Schimmel · Gebäudehülle
Ein Wärmedämmstoff ist ein Baustoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit, der dazu dient, den Wärmetransport durch Bauteile zu verringern.
Wärmedämmstoffe werden je nach Anwendung in unterschiedlichen Formen angeboten, beispielsweise als Platten, Matten, Filze oder lose Dämmstoffe. Mineralwolle aus Glas- oder Steinwolle gehört zu den Wärmedämmstoffen und kann unter anderem in Dächern, Wänden, Decken und Fassaden eingesetzt werden.
Welcher Dämmstoff geeignet ist, richtet sich nach dem jeweiligen Bauteil und den Anforderungen der Konstruktion.
Verwandte Begriffe: Mineralwolle · Wärmeleitfähigkeit · Wärmedämmung · Lambda-Wert
Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist ein aufeinander abgestimmtes Fassadensystem zur außenseitigen Wärmedämmung eines Gebäudes.
Es besteht typischerweise aus Dämmstoff, Befestigung, Armierungsschicht und Oberputz. Die einzelnen Bestandteile müssen als System aufeinander abgestimmt sein.
Je nach WDVS können unterschiedliche Dämmstoffe verwendet werden, darunter auch Mineralwolle.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung · Außendämmung · Putzträger-Dämmplatte · Gebäudehülle
Wärmedurchgangskoeffizient ist die fachliche Bezeichnung für den U-Wert.
Er beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil übertragen wird, und wird in W/(m²·K) angegeben.
→ Siehe: U-Wert
Verwandte Begriffe: U-Wert · Wärmedurchlasswiderstand · Wärmeleitfähigkeit · Wärmedämmung
Der Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert) beschreibt, wie stark eine einzelne Materialschicht oder ein homogenes Bauteil den Wärmestrom bremst, und wird in (m²·K)/W angegeben.
Er berechnet sich aus der Dicke der Materialschicht und ihrer Wärmeleitfähigkeit. Je größer der Wärmedurchlasswiderstand ist, desto weniger Wärme wird durch die betreffende Schicht übertragen. Bei Bauteilen aus mehreren homogenen Schichten werden deren Einzelwiderstände addiert.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit · U-Wert · Wärmedämmung · Wärmeübergangswiderstand
Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Sie wird durch den Lambda-Wert (λ) angegeben und in W/(m·K) gemessen.
Für Dämmstoffe gilt grundsätzlich: Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit unter vergleichbaren Bedingungen ist, desto weniger Wärme wird durch eine gleich dicke Materialschicht übertragen.
Die Wärmeleitfähigkeit ist eine Materialeigenschaft. Für die energetische Bewertung eines vollständigen Bauteils ist dagegen der U-Wert maßgeblich.
→ Siehe auch: Lambda-Wert
Verwandte Begriffe: Lambda-Wert · U-Wert · WLS · Wärmedämmung
Der Wärmeschutz umfasst bauliche Maßnahmen, die den Wärmetransport durch die Gebäudehülle begrenzen.
Dabei wird zwischen winterlichem und sommerlichem Wärmeschutz unterschieden: Im Winter geht es darum, Wärmeverluste zu reduzieren, im Sommer darum, einen übermäßigen Wärmeeintrag in die Innenräume zu begrenzen.
Die Wärmedämmung ist ein wesentlicher Bestandteil des Wärmeschutzes. Darüber hinaus spielen unter anderem Fenster, Sonnenschutz, Luftdichtheit sowie Form und Ausrichtung des Gebäudes eine Rolle.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung · Wärmeverluste · Gebäudehülle · U-Wert
Der Wärmeübergangswiderstand beschreibt, wie stark der Wärmeaustausch zwischen der Oberfläche eines Bauteils und der angrenzenden Luft begrenzt wird. Er wird in (m²·K)/W angegeben.
Bei der Berechnung des U-Werts werden die Wärmeübergangswiderstände auf der Innen- und Außenseite eines Bauteils berücksichtigt.
Anders als der Wärmedurchlasswiderstand bezieht er sich nicht auf eine Materialschicht, sondern auf den Übergang zwischen Bauteiloberfläche und Umgebung.
Verwandte Begriffe: U-Wert · Wärmedurchlasswiderstand · Wärmeleitfähigkeit
Als Wärmeverluste werden Wärmemengen bezeichnet, die aus beheizten Bereichen eines Gebäudes an die Umgebung oder an unbeheizte Bereiche abgegeben werden.
Sie entstehen unter anderem durch die Wärmeübertragung über Dach, Außenwände, Fenster, Türen sowie Bodenplatte oder Kellerdecke. Auch durch den Luftaustausch kann Wärme verloren gehen.
Eine Wärmedämmung kann die Wärmeverluste über Bauteile verringern und damit den Wärmebedarf eines Gebäudes reduzieren.
Verwandte Begriffe: Gebäudehülle · Wärmedämmung · Wärmebedarf · Wärmebrücke
Wasserdampfdiffusion bezeichnet im Bauwesen die Bewegung von Wasserdampf durch Baustoffe aufgrund unterschiedlicher Dampfdruckverhältnisse.
Wie leicht Wasserdampf durch eine Materialschicht gelangen kann, hängt unter anderem von ihrem Diffusionswiderstand und ihrer Dicke ab.
→ Siehe: Diffusion
Verwandte Begriffe: Diffusion · Diffusionswiderstand · sd-Wert · Dampfbremse
Die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert) beschreibt, wie stark eine Materialschicht die Diffusion von Wasserdampf bremst. Sie gibt an, wie dick eine ruhende Schicht aus Luft sein muss, um den gleichen Widerstand gegen Wasserdampf zu haben wie ein bestimmtes Bauteil oder eine Materialschicht.
→ Siehe: sd-Wert
Verwandte Begriffe: sd-Wert · Diffusionswiderstand · Diffusion · Dampfbremse
Der Wasserdampfdiffusionswiderstand beschreibt, wie stark ein Material die Diffusion von Wasserdampf behindert. Die zugehörige Kennzahl ist die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ (Mü).
Zusammen mit der Dicke einer Materialschicht lässt sich daraus der sd-Wert bestimmen.
→ Siehe: Diffusionswiderstand
Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand · sd-Wert · Diffusion · Dampfbremse
Wohnraumlüftung bezeichnet den Luftaustausch in Wohnräumen. Dieser kann über das Öffnen von Fenstern oder mithilfe einer Lüftungsanlage erfolgen.
Dabei werden unter anderem Feuchtigkeit, Gerüche und weitere Stoffe aus den Innenräumen abgeführt und Außenluft zugeführt. Ein ausreichender Luftaustausch trägt damit zu einem angenehmen Raumklima bei.
Verwandte Begriffe: Kontrollierte Wohnraumlüftung · Innenraumluft · Luftfeuchtigkeit · Raumklima
Zweischaliges Mauerwerk ist eine Außenwandkonstruktion aus einer inneren und einer äußeren Mauerschale.
Der Zwischenraum zwischen beiden Schalen kann ganz oder teilweise gedämmt sein. Dafür werden Kerndämmplatten aus Glaswolle oder Steinwolle verwendet.
Bei Bestandsgebäuden mit einem geeigneten Hohlraum kann auch eine nachträgliche Einblasdämmung möglich sein. Für eine nachträgliche Kerndämmung können Einblasdämmstoffe aus Mineralwolle verwendet werden.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung · Einblasdämmung · Mineralwolle · Wärmedämmung
Die Zwischensparrendämmung ist eine Form der Dachdämmung, bei der Dämmstoff zwischen den Sparren eines geneigten Daches eingebaut wird.
Sie wird sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen eingesetzt. Je nach Dachaufbau kann sie durch eine Untersparren- oder Aufsparrendämmung ergänzt werden.
Für die Zwischensparrendämmung können unter anderem flexible Dämmstoffe aus Mineralwolle verwendet werden.
Verwandte Begriffe: Dachdämmung · Aufsparrendämmung · Untersparrendämmung · Mineralwolle
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