Eine effiziente Dämmung senkt den Energieverbrauch und verbessert den Wohnkomfort im Haus spürbar
Ob eine Dämmung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Gebäude, seinem energetischen Zustand und den geplanten Maßnahmen ab. Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung mit Mineralwolle lohnt sich in vielen Fällen: Sie verringert Wärmeverluste und reduziert den Bedarf an Heizenergie. Dadurch sinken in der Regel auch die Energiekosten.
Wie hoch die Einsparungen tatsächlich ausfallen, ist vom individuellen Gebäude und Projekt abhängig. Eine Rolle spielen unter anderem Gebäudegröße, Baujahr, Nutzung, Heizsystem, Energiepreise und die Dämmmaßnahme selbst. Auch die Investitionskosten, mögliche Förderungen und die Amortisation der Dämmung sollten bei der Bewertung berücksichtigt werden.
Neben der Energieeinsparung verbessert eine Dämmung auch den Wohnkomfort. Gut gedämmte Bauteile halten die Wärme im Winter länger im Haus und schützen Räume im Sommer vor starker Aufheizung. Dadurch bleiben die Temperaturen im Gebäude angenehmer.
Eine effektive Dämmung der Gebäudehülle kann sich zudem positiv auf die Wertentwicklung einer Immobilie auswirken. Ein guter energetischer Zustand und ein niedriger Energiebedarf gewinnen für Eigentümerinnen und Eigentümer, Käuferinnen und Käufer sowie Mieterinnen und Mieter zunehmend an Bedeutung.
VorteileFördermittel
Was ist bei geplanten Dämmmaßnahmen zu beachten? Welche gesetzlichen Vorgaben und Dämmstoffoptionen gibt es?
Für Eigentümer gelten – abhängig von Gebäudeart und geplanter Maßnahme – verschiedene gesetzliche Vorgaben. Dazu zählen unter anderem energetische Anforderungen nach dem Gebäudeenergiegesetz GEG, das 2026 in das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) umbenannt wird, mit bestimmten Vorgaben zur Wärmedämmung.
Dämmstoffe müssen die geltenden gesetzlichen Anforderungen erfüllen und für den jeweiligen Einsatzbereich zugelassen sein. Bei uns finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte sowie weitere Informationen rund um gesetzliche Anforderungen an Dämmung, Wärmeschutz und Dämmstoffe.
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Mineralwolle besteht überwiegend aus mineralischen Rohstoffen wie Altglas oder Stein. Die beiden bekanntesten Arten von Mineralwolle sind Glaswolle und Steinwolle. Je nach Produkt kann der Anteil eingesetzter Recycling- und Sekundärrohstoffe bis zu 80 Prozent betragen.
Dämmstoffe aus Mineralwolle verbinden mehrere Eigenschaften: Sie reduzieren Wärmeverluste, verbessern den Schallschutz und sind als nichtbrennbare Dämmstoffe eingestuft. Damit können Produkte aus Glas- oder Steinwolle gut zum passiven baulichen Brandschutz beitragen. Eingesetzt werden sie in vielen Bereichen der Gebäudehülle, zum Beispiel im Dach, an der Fassade, in Geschossdecken, Kellerdecken oder Trennwänden.
Eine Dämmung mit Mineralwolle wirkt besonders gut, wenn sie zum jeweiligen Einsatzbereich passt und fachgerecht eingebaut wird. So lassen sich Wärmeverluste gezielt verringern, der Wohnkomfort verbessern und die jeweiligen Anforderungen an Wärme-, Schall- und Brandschutz erfüllen.
[1] Produktabhängig. Grundlage: veröffentlichte Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für Mineralwolle-Dämmstoff in unterschiedlichen Rohdichtebereichen: https://ibu-epd.com/veroeffentlichte-epds/
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