Rohstoffe und Recyclingmaterialien in Mineralwolle

Woraus Glaswolle und Steinwolle hergestellt werden

Mineralwolle umfasst die beiden Dämmstoffe Glaswolle und Steinwolle. Bei ihrer Herstellung kommen vor allem natürliche mineralische Rohstoffe sowie Recycling- und Sekundärmaterialien zum Einsatz. Zu den wichtigsten Ausgangsstoffen zählen unter anderem Quarzsand, Basalt oder Diabas, Kalkstein und Dolomit sowie Altglas und aufbereitete Mineralwolle-Materialien. Die genaue Zusammensetzung und der Anteil der eingesetzten Materialien sind abhängig vom Produkttyp – Glaswolle oder Steinwolle – und vom Herstellungsverfahren.

Die Rohstoffgemische werden bei hohen Temperaturen aufgeschmolzen und zu feinen Fasern verarbeitet. Daraus entstehen unterschiedliche Mineralwolle-Produkte, beispielsweise Dämmplatten, Rollen, Klemmfilze oder lose Dämmstoffe.

Durch ihre faserige Struktur schließt Mineralwolle viele kleine Luftporen ein, was zum Wärmeschutz beiträgt. Sie wird außerdem für den Schallschutz und in Konstruktionen mit Anforderungen an den vorbeugenden baulichen Brandschutz eingesetzt. Aufgrund dieser technischen Eigenschaften kommen Glaswolle und Steinwolle in zahlreichen Bereichen des Gebäudes zum Einsatz – beispielsweise im Dach, in Außenwänden, Geschossdecken oder Trennwänden.

Mineralwolle | Glaswolle | Steinwolle | Wärmedämmung | Lärmschutz | Brandschutz | Dämmstoff | Dämmen | Energiesparen

Hinweis zur Texterstellung:
Als fachliche Grundlage dienten die Umwelt-Produktdeklarationen des FMI für Mineralwolle-Dämmstoffe im niedrigen, mittleren und hohen Rohdichtebereich. Herausgegeben wurden sie vom Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) nach ISO 14025 und EN 15804+A2. Weitere Informationen finden Sie hier.

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