Der FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e. V. (FMI) vertritt Hersteller von Glas- und Steinwolle in Deutschland. Der Verband wurde 1977 als Fachvereinigung Mineralfaserindustrie gegründet und trägt seit 2006 seinen heutigen Namen. Zu seinen Mitgliedern gehören climowool, DEUTSCHE ROCKWOOL, Knauf Insulation, Paroc, SAINT-GOBAIN ISOVER und URSA Deutschland.
Als Branchenverband bündelt der FMI die fachlichen und verbandspolitischen Interessen seiner Mitgliedsunternehmen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Energieeffizienz und Wärmeschutz, die Anwendung von Dämmstoffen aus Mineralwolle sowie technische und regulatorische Fragen. Darüber hinaus arbeitet der Verband mit nationalen und europäischen Verbänden, Initiativen und Netzwerken zusammen.
Auf den Betrieb von Gebäuden entfallen in Deutschland etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs und – unter Einbeziehung der Emissionen aus Strom und Fernwärme – etwa 30 Prozent der CO₂-Emissionen.[1] Im deutschen Wohngebäudebestand lag die Quote energetischer Sanierungen im Jahr 2025 bei 0,67 Prozent.[2]
Deutschland verfolgt das gesetzliche Ziel, bis zum Jahr 2045 Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen. Die Begrenzung des Energiebedarfs von Gebäuden und eine höhere Sanierungstätigkeit sind wichtige Bestandteile auf dem Weg zu diesem Ziel.
Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Dämmung mit Mineralwolle reduziert die Wärmeverluste von Gebäuden und technischen Anlagen. Vor diesem Hintergrund setzt sich der FMI für verlässliche Rahmenbedingungen und geeignete Förderangebote für die energetische Verbesserung von Gebäuden ein.
[1] Umweltbundesamt: Energiesparende Gebäude, https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energiesparende-gebaeude, abgerufen am 6. August 2026.
[2] Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e. V. (BuVEG): Sanierungsquote, Datenstand 2025, https://buveg.de/sanierungsquote/, abgerufen am 6. August 2026.
Der FMI informiert über die Eigenschaften, Anwendungsbereiche und fachgerechte Verwendung des Dämmstoffs Mineralwolle, zu dem Glaswolle und Steinwolle zählen.
Mineralwolle wird in unterschiedlichen Konstruktionen für den Wärme-, Kälte- und Schallschutz sowie den vorbeugenden baulichen Brandschutz eingesetzt. Die Inhalte des Verbands richten sich insbesondere an Bauherren und Sanierungsinteressierte sowie an Fachleute im Baubereich.
Mehr über Mineralwolle erfahren
Der FMI bündelt das Fachwissen seiner Mitgliedsunternehmen.
Zu den Schwerpunkten gehören die Anwendung von Mineralwolle, technische Regelwerke, Anforderungen an Dämmstoffe und Konstruktionen sowie Fragen der Umwelt- und Kreislaufwirtschaft.
Der Verband begleitet die für Mineralwolle relevanten Normungsprozesse und befasst sich mit Fragen der Qualitätssicherung.
Ziel sind nachvollziehbare technische Anforderungen und verlässliche Grundlagen für Planung und Ausführung.
Die Fachinformationen und Publikationen des FMI greifen je nach Thema technische Regelwerke, gesetzliche Anforderungen, wissenschaftliche Untersuchungen und das Fachwissen seiner Mitgliedsunternehmen auf.
Der Verband stellt außerdem Umwelt-Produktdeklarationen für Mineralwolle-Dämmstoffe in unterschiedlichen Rohdichtebereichen bereit. Diese Verbands-EPDs dokumentieren nach festgelegten Standards Daten zu den Umweltwirkungen der beschriebenen Dämmstoffe.