Hitze in der Stadt: Dieses Maßnahmen-DUO hilft


Klimagerecht bauen

Bei jüngsten Temperaturen von bis zu 38 °C wird der Sommer in der Stadt zur Qual. Für einen guten sommerlichen Wärmeschutz müssen Gebäude und Umgebung deshalb künftig zusammenhängender gedacht, geplant und gebaut werden. Gegen die Hitze helfen grüne Inseln, ein solider Sonnenschutz und eine klimagerechte Dämmung aus Mineralwolle.

Berlin, 23.06.2022. Planerinnen, Planer und Ausführende haben großen Einfluss darauf, wie sich Hitzewellen auf die von ihnen geplanten und gebauten Gebäude und Freiräume auswirken. Verschatten und Dämmen sind dabei das sinnvollste und nachhaltigste Maßnahmen-Duo. Die Verschattung reduziert den direkten und indirekten Sonneneintrag ins Gebäude. Die Dämmung andererseits hilft, den Wärmeeintrag durch äußere Bauteile ins Gebäude zu minimieren und reduziert das Aufheizen der Innenräume.

Gebäude und Umgebung verschatten

Eine äußere Verschattung ist wirkungsvoller als eine von innen, ebenso eine großflächige Verschattung der Umgebung und der Gebäudehülle. Planerinnen und Planer müssen also in Zukunft die Gestaltung der hitzereduzierenden Freiflächen stärker berücksichtigen: Eine dichte, hohe Bepflanzung und unversiegelte Flächen rund ums Gebäude, besonders auf der Südseite, vermindern die Aufheizung der Gebäudehülle, der angrenzenden Flächen wie Mauern oder Steinböden und damit der Umgebungstemperatur. Auch große Fensterflächen sind im Sommer ein Problem, weil sie den direkten solaren Wärmeeintrag ins Gebäude erhöhen. Deshalb sollte ein außenliegender Sonnenschutz vor lichtdurchlässigen Flächen, vor allem gen Süden und Westen, selbstverständlich sein.

Sinnvoll dämmen

Die Dämmung von Dach und Fassade ist der zweite wichtige Baustein beim sommerlichen Wärmeschutz. Aufgrund der Thermik und ihrer exponierten Lage sind Dachräume, oberste Geschosse und hohe Galeriegeschosse am stärksten von Hitze betroffen. Eine Dämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke, etwa mit Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), kann dabei den größten Kühleffekt erzeugen.

„Mineralwolle erzielt mit ihrer niedrigen Wärmeleitfähigkeit sehr gute Dämmwerte, hat eine überzeugende Ökobilanz und schützt zudem vor Brandausbreitung und Schall. Sie ist seit Generationen bewährt und lässt sich dank ihrer flexiblen Materialbeschaffenheit auch in komplexe Konstruktionen sicher einbauen“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Auf dem Blog „Maximal Mineral“ stellt der FMI architektonisch herausragende Gebäude vor, die mit Mineralwolle klimagerecht, vor Hitze schützend gedämmt wurden und gibt praktische Tipps zum effizienten Bauen und Sanieren.

Weitere Informationen zum sommerlichen Wärmeschutz in Gebäuden: Kostenloses Whitepaper herunterladen

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Eine effiziente Dämmung sorgt für Wohlbefinden.

Die Dämmung von Dach und Fassade mit Mineralwolle ist ein wichtiger Baustein, um einen guten sommerlichen Wärmeschutz im Gebäude zu erreichen.

Diese Abbildung zeigt, welche verschiedenen Faktoren den sommerlichen Wärmeschutz in einem Gebäude beeinflussen.

Bei nicht begehbaren Dachgeschossen wird der Boden mit flexiblen Dämmstoffen aus Glaswolle oder Steinwolle ausgelegt.

Dämmung der obersten Geschossdecke: Bei nicht begehbaren Dachgeschossen wird der Boden mit flexiblen Dämmstoffen aus Glaswolle oder Steinwolle ausgelegt.

 

Whitepaper „Sommerlicher Wärmeschutz“

 

Dateien zum Download anklicken. Bitte geben Sie im Rahmen der Berichterstattung als Urheber an: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (kurz: FMI)