Blog Mineral Maximal
Was der Keller mit kalten Füßen zu tun hat – und wie Sie ihn richtig selbst dämmen

Was der Keller mit kalten Füßen zu tun hat – und wie Sie ihn richtig selbst dämmen


  • Ungedämmte Kellerdecken lassen sich von Heimwerkern in nur wenigen Schritten dämmen
  • Vom Brandschutz bis hin zum Kälte- und Lärmschutz: Mineralwolle eignet sich dank ihrer positiven Materialeigenschaften besonders gut für die Dämmung der Kellerdecke
  • Geld sparen – Die richtige Dämmung sorgt für mehr Wohnkomfort bei gleichzeitig sinkenden Heizkosten

Bekommen Sie auch manchmal kalte Füße? Das kann ganz schnell passieren, beim ersten Date zum Beispiel, oder im Erdgeschoss über einem schlecht gedämmten Keller. Wussten Sie eigentlich, dass die Redewendung „kalte Füße bekommen“ sogar im Keller entstanden ist?

Früher war das Spielen um Geld verboten, weswegen Glücksspiele heimlich im dunklen Keller durchgeführt wurden – wo es ziemlich kalt war. War ein Spieler zu schlecht und wollte aus dem Spiel aussteigen, nutzte er seine kalten Füße als Ausrede. So wurde diese Aussage zu einer Redewendung dafür, unangenehmen Situationen zu entfliehen. Mit einem gut gedämmten Keller eines aktuellen Einfamilienhaus-Neubaus wären die Spieler mit dieser Ausrede aber nicht durchgekommen.

Auch in älteren Häusern kann etwas gegen kalte Füße getan werden, und zwar ohne großen Aufwand. Steve Frohmeyer arbeitet viel an seinem Haus und dokumentiert dies in seinem „Matchers Blog“. Ein Beitrag des passionierten Heimwerkers beschäftigt sich mit der Dämmung seiner Kellerdecke aus Mineralwolle. Anhand seines Vorgehens zeigen wir Ihnen in vier einfachen Schritten, wie Sie Ihre Kellerdecke mit ein wenig handwerklichem Geschick problemlos selbst dämmen können:

Schritt 1: Die Materialauswahl

Es gibt verschiedene Materialien, die für die Dämmung in Frage kommen. Trotz dieser zahlreichen alternativen Dämmstoffe hat sich Steve Frohmeyer bewusst für Mineralwolle entschieden: „Meine Hauptentscheidung für eine Mineralwolldämmung war, dass diese nichtbrennbar ist.“ Eine gute Wärmedämmung und der Schallschutz waren weitere Kriterien für die Wahl dieses Baustoffes.

Schritt 2: Vorbereitung

Damit das Material gut an der Kellerdecke haftet, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden.

Nehmen Sie sich dafür zuerst einen Besen oder einen Staubsauger und reinigen Sie damit die Kellerdecke, damit diese staubfrei, tragfähig und trocken ist. Um das Dämmmaterial handlich zu machen, schneiden Sie dieses am besten mit einem scharfen Messer zu. Legen Sie den Boden mit einer Schutzfolie aus und verwenden Sie einen Atemschutz, bevor Sie die Dämmplatten anbringen.

Schritt 3: Dämmplatten anbringen

Sie können nun die Dämmplatten entweder an die Decke kleben oder dübeln. Steve Frohmeyer hat sich für das Kleben entschieden. Dafür hat er Kleber auf die Dämmplatten aufgetragen und diese anschließend an die Decke gepresst. Dabei empfiehlt der Hobby-Handwerker, jede einzelne Platte abzustützen, bis der Kleber vollständig getrocknet ist.

Falls Sie keine Stützen verwenden möchten, können Sie die Platten auch einfach an die Decke dübeln. Die Dübel sollten an allen Plattenecken und in der Mitte angebracht werden.

In beiden Fällen gilt: Damit keine Wärmebrücken entstehen, ist es wichtig, die Mineralwollplatten versetzt und ohne Zwischenräume anzubringen. Falls sich bereits Rohre oder Leitungen an der Decke befinden, macht das gar nichts – diese können einfach überdämmt werden.

Schritt 4: Das neue Wohn-Wohlgefühl nicht nur im Keller genießen

Nach der Arbeit können Sie sich entspannt zurücklehnen und das neue Wohn-Wohlgefühl in Ihren eigenen vier Wänden genießen – und jetzt sogar im Erdgeschoss, ohne zu frieren. Denn der Fußboden des Erdgeschosses wird durch die Isolierung darunter spürbar wärmer. Außerdem geht weniger Energie verloren, worüber Sie sich bei Ihrer nächsten Heizkostenabrechnung freuen können.

Interessante Links:

Download PDF

Rohre und Leitungen sind nach der Dämmung der Kellerdecken nicht mehr zu sehen.

Das Ergebnis von Steve Frohmeyers Arbeit - eine mit Mineralwolle dgedämmte Kellerdecke.

Bild 1
Rohre und Leitungen sind nach der Dämmung der Kellerdecke nicht mehr zu sehen. Foto: Steve Frohmeyer

Bild 2
Das Ergebnis von Steve Frohmeyers Arbeit – eine mit Mineralwolle gedämmte Kellerdecke. Foto: Steve Frohmeyer

Ähnliche Artikel, die Sie interessieren könnten: