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Fußball-Feeling der besonderen Art – im eigenen Heimkino


  • Wer die WM nicht auf einem Fernseher schauen möchte, kann auf ein Heimkino zurückgreifen
  • Der Heimkinospezialist Grobi verwendet Mineralwolle als Absorber, ein wichtiger Bestandteil einer guten Akustik
  • Ein Heimkino muss nicht immer von Profi gebaut werden, Anleitungen für Heimwerker gibt es im Netz

Am 14. Juni geht es wieder los: Spielübertragungen auf öffentlichen Plätzen und in Gaststätten und Bars; mit Freunden und Familie fiebern wir zu Hause mit, am Arbeitsplatz wird über die Spiele diskutiert, Autokorsos ziehen durch die Städte. Kurz: Es ist Fußballweltmeisterschaft und vier Wochen lang steht die Welt der Fußballfans auf dem Kopf.

Für diejenigen, die die Spiele zu Hause anschauen, ist ein guter Fernseher viel wert. Noch besser aber wäre ein Heimkino, oder?

Wenn es um das Kino in den eigenen vier Wänden geht, kommen schnell Profis ins Spiel. Die Firma Grobi aus Kaarst erfüllt seit über 17 Jahren die Kinoträume ihrer Kunden.

Für ein erstes Heimkinoerlebnis empfehlen die Experten ein großes Bild und ein Soundsystem mit mehreren Lautsprechern. Dazu einen oder mehrere Subwoofer, also Bassboxen. Gerade sind in Sachen Technik 4K-Beamer und Soundsysteme wie Atmos oder Auro im Kommen. Damit können die Fußballfans das Spiel in vollen Zügen genießen. Aber da geht natürlich noch mehr. Denn vor allem bei der Akustik kann der Liebhaber viel machen.

Absorber mit Mineralwolle für die optimale Akustik

Für die Akustik berechnen die Spezialisten mit einer entsprechenden Software Werte wie Nachhall oder Raummoden. Letztere sind sogenannte stehende Wellen, die im Bassbereich in Räumen entstehen. Sie sorgen dafür, dass der Klang im Raum nicht überall gleich ist. Basierend auf den Ergebnissen der Messungen entscheiden die Profis, wie der Raum mit welchen Baustoffen verkleidet wird. „Mineralwolle beispielsweise eignet sich je nach Produkt sehr gut für breitbandige Absorber“ sagt Patrick Schappert, Geschäftsführer von Grobi. Dabei gilt das Prinzip: Je weicher das Material, desto mehr Frequenzen werden absorbiert. Aus diesem Grund eignet sich Mineralwolle hier besonders gut. Sie ist nicht nur weich, sondern sorgt auch dafür, dass die Schallwellen viel Energie verlieren. Sie nimmt die Wellen sozusagen in sich auf. Dadurch hallt der Ton nicht im Raum.

Weitere Bestandteile einer guten Akustik sind die richtigen Positionen der Lautsprecher, der Leinwand, des Beamers und der Sessel oder der Couch. Aber auch die Wahl des Raumes selbst hat einen Einfluss auf die Akustik: „Der Raum sollte nicht zu groß sein, sprich eine offene Galerie in einer Villa mit großen Dachfenstern würden wir jetzt aus akustischer Sicht nicht unbedingt empfehlen“, so Patrick Schappert.

Doch mit Technik und Akustik allein ist es nicht getan. Die richtige Atmosphäre macht das Kinoerlebnis aus. Und das heißt: Deko und entsprechende Sitze dürfen nicht fehlen. Das wichtigste Element hier ist natürlich die klassische Abdunkelung. Die Wände werden dann noch nach Geschmack verschönert. Erlaubt ist alles, was gefällt. Wer zudem keine Kinositze möchte, kann natürlich auch auf ein gemütliches Sofa zurückgreifen.

Die Profis von Grobi brauchen im Schnitt zwei Wochen für den Bau eines Heimkinos. Das A und O ist hierbei eine gute Planung. Die braucht auch der Heimwerker, der das Projekt selbst in die Hand nimmt. Für den Bau eines Heimkinos gibt es viele Anleitungen im Internet. Die Umsetzung muss dabei nicht immer mehrere Tausend Euro kosten. Die Sendung „Galileo“ (ProSieben) hat beispielsweise 2017 ein Heimkino für 50 Euro gebaut.

Interessante Links:

Weitere Informationen, Bilder und Links finden Sie auf Twitter @DerDaemmstoff unter dem Hashtag #MaxMin.

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Bild 1
Für Kinoliebhaber ein Traum: das eigene Heimkino. Foto: Grobi

Bild 2
Mineralwolle dient als breitbandiger Absorber. Foto: Grobi

Bild 3
Die Firma Grobi hat in ihren Räumen ein eigenes Heimkino gebaut – mit zwei Soundsystemen. Foto: Grobi

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