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Ein gut gedämmtes Haus, etwa mit Mineralwolle, sorgt nicht nur für ein optimales Wohnklima.

Für ein perfektes (Wohn-) Klima & mehr: So dämmen Sie Ihre eigenen vier Wände

Dämmen oder nicht dämmen? – das ist mit Blick auf den rasanten Klimawandel keine Frage! Umso wichtiger aber jene: Womit und wie dämme ich mein Eigenheim oder meine Wohnung? Die Zeiten, wo zugige Fenster mit Stofflappen oder Zeitungen gedämmt wurden, gehören längst der Vergangenheit an. Effizientere und vor allem nachhaltigere Materialien sind an ihre Stelle getreten. Mineralwolle – in Form von Steinwolle und Glaswolle – ist ein solcher Dämmstoff.

Womit dämmen?

Hergestellt u.a. aus den universell verfügbaren Primärrohstoffen wie Quarzsand, Basalt und Dolomit, und im Fall von Glaswolle mit einem Altglas-Anteil von bis zu 80 Prozent, gibt es zur Mineralwolle kaum ökologischere und nachhaltigere Alternativen. Denn aus einem Kubikmeter Rohstoff lassen sich bis zu 150 m³ mineralischer Dämmstoff produzieren. Und: Die für die Herstellung von Mineralwolle benötigte Energie wird in der Regel schon im Laufe der ersten Heizperiode wieder eingespart.

Da verwundert es nicht, dass Mineralwolle Europas am häufigsten eingesetztes Dämmmaterial ist. Von der WDVS-Fassade eines Eigenheims übers Dach bis hin zu Schiffen oder Ölplattformen: Die Einsatzgebiete von Mineralwolle sind genauso vielfältig wie der Dämmstoff selbst.

Bis zu 85 Prozent weniger Energieverbrauch – mineralische Dämmung in Gebäuden

Zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten findet heute in thermisch optimal gedämmten Räumen statt, so wie es auch vom Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) gefordert und gefördert wird. Der Primärenergiebedarf im Fall einer hohen Dämmqualität lässt sich so weit reduzieren, dass ein Niedrigenergie- und sogar ein Passivhausstandard erreicht werden können.

Der Passivhausstandard ist durch einen Heizwärmebedarf von ≤ 15 kWh/(m²a) definiert. Solche Werte lassen sich allerdings nur im Einklang mit einer gut aufeinander abgestimmten Dämmung und einer effizienten Lüftungstechnik erreichen.

Eine umfassende Modernisierung des Baubestandes kann den Energieverbrauch aller Gebäudearten bei fachgerechter Ausführung bis zu 85 Prozent reduzieren. Schön ist, dass die damit gewonnene Energieeffizienz gleichzeitig den Wohnkomfort sofort spürbar steigert. Aber schon mit kleinen Dämmmaßnahmen können Sie eine große Wirkung erzielen (dazu gleich mehr).

Unschlagbare Effizienz und Vielseitigkeit von Mineralwolle

Seit mehr als 50 Jahren ist Mineralwolle – egal ob als Filz, Matte oder Platte – bei der Dämmung von Gebäuden und technischen Anlagen im Einsatz. Gedämmt werden können in Wohngebäuden alle Außen- wie Innenwände, die Decken vom Keller bis ins Dachgeschoss, selbstverständlich das Dach sowie alle Warmwasserleitungen.

Hierbei geht es in erster Linie um die Wärme- wie auch die Kältedämmung. Neben exzellenten Werten und Eigenschaften bei der thermischen Dämmung bietet der nichtbrennbare Baustoff Mineralwolle auch besten Brandschutz. Zum Beispiel bei Kabelabschottungen, der Ummantelung von Stahlträgern oder Schornsteinsystemen. Außerdem minimiert eine Mineralwolldämmung lästigen Lärm durch Trittschall, Luft- oder Raumschall von innen und außen.

Wie dämmen?

Führt man sich vor Augen, dass ca. 30 Prozent Energieverlust über ein ungedämmtes Dach entstehen, 25 Prozent über die Außenwände/Fassade und 15 Prozent über die Kellerdecke, dann sind damit zugleich die energetischen Schwachstellen eines Wohngebäudes benannt.

In Zeiten, die von Fachkräftemangel wie von schwankenden Wetterextremen geprägt sind, kann ein Eigenheimbesitzer schnell selbst Hand anlegen, zum Beispiel bei der Dämmung der Kellerdecke.

Auch das Dach, als wärmetechnisch empfindlichster Teil des Eigenheims, können Sie selber dämmen. Es bedarf keiner großen technischen Erfahrung, die leichte und flexible Mineralwolle zwischen den Dachsparren zu verlegen und zur weiteren Verbesserung des Wärmeschutzes noch zusätzlich eine Untersparrendämmung anzubringen. Auch die Dämmung der obersten Geschossdecke können Sie problemlos in Eigenregie erledigen.

Wichtig: Eine Aufsparrendämmung, also die Dämmung auf dem Dach bzw. den Sparren, sollte jedoch immer durch einen Fachmann erfolgen!

Im Nu erhält Ihr Dach eine effektive Wärmedämmung, deren Wertigkeit unbegrenzt ist. Denn Mineralwolle verliert über die Zeit nicht an ihrer Effektivität: Einmal gedämmt, bedeutet energetisch aktiv – und zwar für viele Jahrzehnte!

Das gilt gleichermaßen für jeden Einsatz von Mineralwolle. Ob Sie Wärme konservieren, Trittschall reduzieren oder gar einen verbesserten Brandschutz realisieren möchten – die mineralische Dämmung lässt sich nahezu immer und überall einbringen. So erhalten Sie quasi im Handumdrehen eine lückenlose Dämmung Ihres Eigenheims.

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Fußbodendämmung mit Mineralwolle

Zwischensparrendämmung

Bild 1
Eine Fußbodendämmung mit Mineralwolle reduziert Trittschall.

Bild 2
Dachdämmung leichtgemacht: Bei der Zwischensparrendämmung bringen Sie die leichte und flexible Mineralwolle zwischen den Sparren an.

5 schlagende Argumente für den Einsatz von Mineralwolle bei der Dämmung von Wohngebäuden

  1.  Ein Multitalent:
    Mineralwolle bietet Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz in einem
  2.  Mineralwolle ist ein nachhaltiges Produkt mit ausgezeichneter Ökobilanz
  3.  Leichte Verarbeitung und andauernde Wertbeständigkeit
  4.  Energieeinsparung amortisiert die Anschaffungskosten
    bereits in kürzester Zeit
  5.  Universell einsetzbar in allen Gebäude- und Anlagentypen

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