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Ein mit Mineralwolle gedämmtes Einfamilienhaus.

Fassadendämmung Teil 1: Das sollten Sie über Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) wissen

Alarmstufe Rot: So viel Wärme geht über eine ungedämmte Gebäudehülle verloren

Sie kennen sie bestimmt auch – die von tief blau über gelb ins leuchtend rot verlaufenden Gebäudeaufnahmen von Wärmebildkameras. Was diese Technik der Thermografie augenscheinlich belegt, ist wie und vor allem wo Gebäude viel von ihrer teuer generierten Wärme an die Umwelt verlieren. Ein Anblick, der Hausbesitzer oftmals erschreckt – vor allem, wenn sie Rot sehen. Denn diese Farbe ist ein deutliches Signal dafür, dass viel unnötige Wärme über das Haus verloren geht.

Wände, Dächer und auch der Keller sind in puncto Wärmeschutz die größten Schwachpunkte eines Gebäudes. Circa 50 % seiner Wärme verliert ein ungedämmtes Bauwerk durchschnittlich allein über Außenwände und Dach. Der Fachbegriff dafür lautet „Transmissionswärmeverlust“.

Das muss aber nicht sein! Im Folgenden verraten wir Ihnen, wie Sie Wärmeverluste an der Außenwand sicher und effizient eindämmen.

Eine Aufgabe für Fachfirmen – damit Ihr Haus nicht nur beim Anblick der Fassade glänzt

Fassaden unterliegen einer besonderen Gestaltung, die viel über die Qualität der Architektur aussagt. Von Fensterpositionen und -proportionen bis hin zur Ornamentik und Farbgebung „lebt“ ein Gebäude von seiner Fassade.

Daher empfiehlt sich nicht nur aus ästhetischen, sondern vielmehr auch aus funktionalen Gründen, eine Fassadendämmung grundsätzlich von Fachfirmen ausführen zu lassen. Denn Fachbetriebe

  •  besitzen das nötige Know-how, um v.a. Wärmebrücken (also Stellen, wo besonders viel Heizwärme verloren geht) zu vermeiden,
  • stellen das für die Aufbringung der Dämmung bis zum First des Hauses notwendige Gerüst und
  • verpassen der Fassade abschließend den perfekten Anstrich.

WDVS: Bewährte Dämm-Tradition seit den 60er Jahren

Seit mehr als 50 Jahren ist das Wärmedämmverbundsystem (kurz: WDVS) in Deutschland bei herkömmlichen einschaligen Ziegel- wie Betonwänden und Putzfassaden die am meisten benutzte und damit bewährte Fassadendämmtechnik. Diese lange Tradition hat zwei ausschlaggebende Gründe:

1) Die durchschnittlich 14 cm dicken Dämmplatten aus Mineralwolle lassen sich leicht auf die Fassade anbringen. Entweder werden sie verklebt, gedübelt oder mit Hilfe eines Schienensystems direkt und lückenlos flächendeckend auf die Fassade aufgebracht.

2) Bei Neu- wie Altbauten bietet ein WDVS aus Mineralwolle einen effektiven, jahrzehntelangen Vollwärmeschutz.

Höhere Wertigkeit und Sicherheit dank nichtbrennbarer Mineralwolle

Der Einsatz von Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) als Dämmmaterial einer WDVS-Fassade steigert deren Wertigkeit um ein Vielfaches, da Mineralwolle nicht nur über sehr gute Wärmedämmeigenschaften verfügt, sondern gleichzeitig auch einen erhöhten Schall- und Brandschutz bietet.

Besonders die Nicht-Brennbarkeit von Mineralwolle ist heutzutage für viele Bauherren ein ausschlaggebender Faktor, das WDVS komplett und durchgängig mit einer mineralischen Dämmung ausführen zu lassen.

Schutz vor Feuchtigkeit = optimaler Schutz gegen Kälte, Hitze, Lärm und Feuer

Eine aus Mineralwolle bestehende WDVS-Fassade ist grundsätzlich gegen Feuchtigkeit zu schützen, um ihre 100%igen Dämmeigenschaften – winterlicher und sommerlicher Wärme-, Schall- und Brandschutz –  langfristig zu garantieren. Das bedeutet, dass weder Regen noch aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden in den mineralischen Baustoff eindringen sollten.

Gegen Regen schützt zuverlässig das aufgebrachte Putzsystem, aber Vorsicht ist bei Abschlüssen und Übergängen, wie z.B. Fensterlaibungen, – bänken, Entwässerungsrohren oder am Dachfirst geboten. Vertrauen Sie daher auch in diesem Fall auf das Können und die fachliche Gewährleistung von Fachfirmen.


Tipp: Um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern, wird die Oberfläche eines WDVS entsprechend des Systemaufbaus verputzt. Sie kann anschließend wie eine herkömmliche Fassade gestaltet und gestrichen werden.


Fazit

Eine WDVS-Fassade wird nicht „mal eben so“ an die Außenwand geklebt. Wie bei jeder Arbeit an der Fassade ist hier ein gewisser planerischer, logistischer, gestalterischer, aber auch finanzieller Aufwand nötig.

Deshalb sollten Sie die Dämmung der Außenwand Ihres Hauses im Vorfeld mit einem Fachmann genau besprechen. Denn von der Güte und Qualität der Materialien, einschließlich ihrer fachkundigen Verarbeitung, hängt viel vom langfristigen Erfolg und dem Energieeinsparpotential der Fassade ab.

Sie haben Fragen zum Thema WDVS? Unsere Dämm-Experten helfen Ihnen gerne weiter! Hier geht’s zum Kontaktformular.

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Wärmedämmverbundsysteme lassen sich gut nachträglich anbringen. Hierzu werden Dämmplatten aus Steinwolle direkt an die Hauswand angebracht und verputzt. Dadurch entstehen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) lassen sich gut nachträglich anbringen. Hierzu werden Dämmplatten aus Steinwolle direkt an die Hauswand angebracht und verputzt. Dadurch entstehen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Dämmplatten aus Mineralwolle ermöglichen eine hervorragende Putzhaftung und eine einfachere Verdübelung und eignen sich deshalb sehr gut für den Einsatz in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS).

Dämmplatten aus Mineralwolle ermöglichen eine hervorragende Putzhaftung und eine einfachere Verdübelung und eignen sich deshalb sehr gut für den Einsatz in WDVS.

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