Vorhang auf: Fassade im Herbst


Eine Vorhangfassade und eine Dämmung aus Mineralwolle schützen Gebäude nachhaltig vor Kälte, Lärm und Feuer.

Berlin, 27.10.2020. Mies van der Rohe machte die Vorhangfassade mit der Gestaltung des UN-Hochhauses in New York zum Zeichen der Moderne, der Aufklärung und eines neuen, friedlichen Weltbildes. Seither ist die hochaufgereckte Vorhangfassade ein Symbol für Zukunft und Ingenieurskunst. Die UN feierte kürzlich ihren 75. Geburtstag, passend dazu wurde ihr Gebäude generalsaniert. Aber wie steht es denn eigentlich hierzulande um die einst modernen, aber heute sanierungsbedürftigen Gebäude, und was machen wir mit ihren Fassaden, die nicht mehr so recht in unsere Zeit passen wollen?

Vorhangfassaden sind heute wie damals gefragt, denn sie bieten für den Alt- und Neubau eine unvergleichliche Gestaltungsvielfalt: von hochtechnisierten Solarfassaden über vorgefertigte Modulfassaden oder individuell gestaltete Oberflächen, aus Metall, Kunststoff, Holz oder Stein, hinterlüftet oder nicht hinterlüftet. Eine Dämmung aus Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle) garantiert dabei Schutz und Sicherheit auf höchstem Niveau. Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., sagt:

„Mineralwolle bietet in vorgehängten Fassaden besten Kälte- wie auch Hitzeschutz und schützt gleichzeitig effektiv vor Lärm und Brandgefahren. Besonders bei Hochhäusern hemmt dieser nichtbrennbare Dämmstoff (höchste Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1) im Brandfall die Ausbreitung des Feuers auf andere Stockwerke und Räume und hilft so, das Gebäude und die Menschen, die darin arbeiten oder leben, zu sichern.“

Nachhaltig sanieren mit Mineralwolle

Die Architekten Sauerbruch und Hutton suchten nach einer nachhaltigen Lösung für die in Deutschland oft ungeliebte Betonmoderne. Sie sanierten einen Betonkoloss mit einst goldener Vorhangfassade aus den 1980er Jahren. Sie brachten ihn gestalterisch und energetisch sowie wärme- und brandschutztechnisch mit einer raffinierten Vorhangfassade und mit Mineralwolle auf den neuesten Stand.

Projektarchitekt Falco Herrmann, Büropartner bei Sauerbruch Hutton, sagt: „Es geht bei diesem Projekt grundsätzlich um die Frage der Nachhaltigkeit durch die sinnvolle Nachnutzung von vorhandener Bausubstanz.“ Der Einsatz von Mineralwolle war daher eine gute und konsequente Entscheidung bei der Sanierung, wie Dr. Thomas Tenzler findet:

Mineralwolle ist aufgrund ihrer Langlebigkeit und ihrem hohen Rezyklat-Anteil ein sehr nachhaltiger Dämmstoff mit günstiger Ökobilanz.“

In diesem Sinne bleibt die flexible, energie- und ressourcenschonende und austauschbare Vorhangfassade weiterhin zukunftsfähig – insbesondere dann, wenn sie mit Mineralwolle gedämmt ist.

Lesetipp: Im Blog „Maximal Mineral“ zeigt der FMI im Oktober und November gelungene Vorhangfassaden, die Farbe und Licht in den gebauten Raum bringen, die Energieeffizienz erhöhen, dank einer Dämmung aus Mineralwolle den besten Wärme- und Schallschutz bieten und darüber hinaus einen sicheren Brandschutz garantieren.

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Die Münchener Rückversicherung und die Architekten Sauerbruch Hutton bringen mit ihrem Gebäudeumbau ein bewegtes Farbprofil in den Münchener Stadtraum. Sie nennen es kinetische Polychromie.

Bild 1 und 2: Die Architekten Sauerbruch Hutton brachten das Gebäude der Münchener Rückversicherung gestalterisch und energetisch sowie wärme- und brandschutztechnisch mit einer raffinierten Vorhangfassade und mit Mineralwolle auf den neuesten Stand. © Munich Re, Foto: Marcus Buck, München

© Munich Re, Foto: Marcus Buck, München

Weiteres Bildmaterial der Munich Re finden Sie hier.

In vorgehängten Fassaden bietet Mineralwolle besten Kälte- wie auch Hitzeschutz und schützt gleichzeitig effektiv vor Lärm und Brandgefahren. Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (kurz: FMI)

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