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Vorderansicht I Holzhochhaus Mjostarnet I Der Daemmstoff

So lässt sich die vorgehängte hinterlüftete Fassade nachhaltig und sicher dämmen

Die Vorteile einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade liegen auf der Hand: eine in Bezug auf Gebäudeenergie, Schall- und Wärmeschutz sowie Langlebigkeit optimierte Bauweise und eine jeweils dem Bedarf angepasste Gestaltung der unterschiedlichen Schichten. Für maximale Sicherheit sorgt eine Dämmung aus nichtbrennbarer Mineralwolle.

Berlin, 14.12.2021. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) ist ein bewährtes und beliebtes Bauteil der Architekturmoderne. Bei der VHF teilen sich die Schichten nach Funktionen auf und sind mechanisch und reversibel miteinander verbunden. Die Dämmung liegt dabei gut geschützt vor Niederschlag und anderen Wettereinflüssen hinter der Bekleidung und hat so eine sehr lange Lebensdauer und eine hohe Wirksamkeit. Die eingesetzten Baustoffe lassen sich bei der VHF genau nach Bedarf dimensionieren und ausführen, gut warten, ggf. reparieren und zuletzt sortenrein rückbauen. So erfüllt die VHF die aktuellen Forderungen nach Ressourceneffizienz, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit bei hoher Flexibilität und Gestaltungsvielfalt.

Höchster Brandschutz dank Mineralwolle

Die Dämmung aus Mineralwolle (Glaswolle und Steinwolle) spielt für die Funktionsfähigkeit der VHF eine zentrale Rolle: Mineralwolle hat eine offenporige, diffusionsoffene Beschaffenheit und sorgt so besonders innerhalb einer hinterlüfteten Fassade dafür, dass Feuchtigkeit durch Wände diffundieren und abtrocknen kann. Die diffusionsoffene Konstruktion einer VHF mit Mineralwolle verhindert also, dass sich Feuchtigkeit im Bauteil anstaut und zu schweren Bauschäden führt. „Darüber hinaus ist Mineralwolle nicht nur bauphysikalisch und für den Wärme- und Schallschutz hocheffizient. Sie sichert auch höchsten Brandschutz, denn Mineralwolle ist nichtbrennbar, nicht glimmend und nicht brennend abfallend oder abtropfend“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Mit Mineralwolle sind vorgehängte hinterlüftete Fassaden von Wohnhochhäusern ebenso vor Brand geschützt wie die Fassaden von Holzhäusern. Sogar eine neue Generation urbaner, nachhaltiger Holzhochhäuser konnte mit einer Dämmung aus Mineralwolle entwickelt werden. Der sichere Brandschutz mit Mineralwolle macht also die vorgehängte hinterlüftete Fassade zukunftsfähig und ermöglicht innovative, nachhaltige Bauweisen. Auf seinem Blog „Maximal Mineral“ zeigt der FMI gelungene Bauprojekte und erklärt, was es bei der Planung einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade zu beachten gibt.

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Beim norwegischen Holzhochhaus Mjøstårnet bietet eine Dämmung aus nichtbrennbarer Mineralwolle den wichtigsten Schutz gegen eine Brandausbreitung zwischen den Geschossen und vor allem im Bereich der Fassade, die aus vorgefertigten Holzrahmenbauteilen besteht. Foto: Voll Arkitekter AS

 

Die normgerechte Ausführung von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden ist eine Aufgabe für den Fachmann.

Die mit Mineralwolle gedämmte vorgehängte hinterlüftete Fassade schützt auch wirksam vor Kälte, Hitze und Schall. Foto: FMI

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