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Rosenzucht auf Steinwolle

Rosenzucht auf Steinwolle


  • Ein Rosenzüchter gibt Tipps, wie Schnittblumen zu Hause lange frisch bleiben
  • Preisgekrönte Rosenzucht mit Hilfe von Steinwolle
  • Ernteroboter sollen die Rosenproduktion in Holland unterstützen

10. April 2018 – Jedes Jahr im Frühling ist es soweit: Dank vieler Anlässe wie Ostern, Muttertag und Co. ziehen bunte Blumensträuße in unsere Wohnungen ein und vertreiben die trübe Winterlaune. Doch die schöne Pracht verwelkt oft viel zu schnell. Woran liegt das? Und noch wichtiger: Wie bleiben die Blumen länger schön?

Preisgekrönte Rosenzucht mit Hilfe von Steinwolle

Wertvolle Tipps gibt ein Profi. Rudolf Attenberger leitet zusammen mit seiner Frau Ulrike und Tochter Tina den Familienbetrieb Rosen Sabrowski, den sein Schwiegervater 1955 in Recklinghausen gründete. Die Gärtnerei beherbergt auf 6.500 Quadratmetern 22 verschiedene Rosensorten. Sie ist für die hohe Qualität ihrer Rosen bekannt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Damit seine Kunden auch nach dem Kauf lange Freude an den Sträußen haben, gibt Rudolf Attenberger ihnen Tipps mit. Neben dem traditionellen Anschneiden der Blumen nach einem längeren Transport empfiehlt der Profi vor allem auch: „Verwenden Sie nur peinlich saubere Vasen, denn Algen und Bakterien schaden den Blumen.“

Hygiene und Keimfreiheit – beides ist auch bei der Rosenzucht wichtig. Deshalb baut die Familie bereits seit den 1990er Jahren die Blumen in langen Blechrinnen auf Steinwolle an. „Die Steinwolle ist total sauber, unbelastet und frei von Keimen und Bakterien“, erklärt Rudolf Attenberger. Eine gute Voraussetzung für die Rosenzucht. Bewässert werden die Pflanzen mit Hilfe von kleinen Röhrchen, die bedarfsgenaue Wasserzufuhr regelt ein Computer. „Das überschüssige Wasser fließt durch die Steinwolle in den Blechrinnen ab. Wir fangen es auf, filtern und behandeln es mit UV und verwenden es dann wieder. Ein umweltfreundlicher Produktionskreislauf auf höchstem Niveau.“

Ernteroboter für Rosen

Während bei Rosen Sabrowski die „Rosenfeen“ die Blumen von Hand für den Verkauf schneiden, testet Holland derzeit Alternativen für die Ernte. Maschinen sollen dort die Rosenproduktion unterstützen. Keine leichte Aufgabe, denn sie müssen viele kleine Einzelschritte meistern. Die Erntemaschine besteht deshalb aus drei Robotern, die unter anderem mit Hilfe von 2D- und 3D-Kameras die Schnittreife der Rosen erkennen, diese greifen und den Stiel durchtrennen.

Ein geübter Rosenernter benötigt dafür einen Blick und wenige Arbeitsschritte. Die Maschine hingegen fährt die Rinne zwei Mal ab und scannt die Blumen. Danach schneidet sie auf Grundlage der erstellten Bilder die reifen Rosen.

Der Ernteroboter wird sicherlich auf kommenden Fachausstellungen zu sehen sein. Lohnen wird sich die Investition wohl nur für sehr große Betriebe wie die in Holland. Denn der Preis für einen Ernteroboter liegt schätzungsweise im sechsstelligen Bereich.

 

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Die Gewächshäuser von Rosen Sabrowski umfassen 6.500qm. Hier züchtet der Familienbetrieb 22 verschiedene Rosensorten. Foto: Rosen Sabrowski

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Die Rosen wachsen auf Steinwolle. Das Material ist frei von Keimen und Bakterien. Eine gute Voraussetzung für die Rosenzucht. Foto: Rosen Sabrowski

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Mit Hilfe der schwarzen Röhrchen wird jede einzelne Pflanze bedarfsgerecht bewässert. Foto: Rosen Sabrowski

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