Wetterextreme: Eine Dämmung des Hauses steigert den Wohnkomfort und die Gesundheit


  • Auch starke Schwankungen der Außentemperaturen sind in einem gut gedämmten Gebäude kaum spürbar
  • Eine Dämmung, etwa aus Mineralwolle, senkt die Heizkosten und den CO2-Ausstoß deutlich
  • Mineralwolle schützt die Bewohner vor Kälte, Hitze, Lärm und Feuer

Das Jahr 2018 war von extremen Wetterlagen geprägt und bereitete vielen Menschen große Schwierigkeiten. Das Rote Kreuz rückt inzwischen nach eigenen Angaben international bei mehr als der Hälfte ihrer Einsätze aufgrund des Wetters aus.

 

„Das Wetter und die damit verbundenen Temperaturschwankungen können wir nicht beeinflussen, unsere Häuser allerdings schon. Denn in gut gedämmten Gebäuden, zum Beispiel mit Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), spüren wir extreme Schwankungen der Außentemperaturen nicht so stark. Eine fachgerechte Mineralwolldämmung hilft dabei nicht nur der Gesundheit, sondern schont auch das Klima“, erklärt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Denn rund 40 Prozent unseres Energieverbrauchs fallen auf den Gebäudebestand. Durch eine Mineralwolldämmung verbrauchen die Gebäude weniger Energie und sparen damit effektiv CO2 ein – eine der Hauptursachen für die Erderwärmung, die wiederum Wetterextreme verursacht.

Im Winter wie im Sommer: Eine Mineralwolldämmung reguliert die Raumtemperatur

Eine Gebäudedämmung von innen oder außen bedeutet also nicht nur einen höheren Wohnkomfort und mehr Wohlbefinden, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Dabei ist eine umfassende Dämmung der Fassade und des Daches am sinnvollsten, da sich hier die größten Einsparungen erzielen lassen. Aber schon durch kleine Maßnahmen wie die Dämmung der Kellerdecke, die passionierte Heimwerker auch in Eigenregie umsetzen können, lassen sich sofort spürbare Effekte erzielen, die sich bereits auf die nächste Heizkostenabrechnung positiv auswirken.

Die Fassadendämmung, etwa die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems, sollte dagegen immer durch einen Fachmann erfolgen. Hier wird der Dämmstoff auf die Fassade geklebt, gedübelt oder mit Schienen befestigt und dann mit einer Träger- und einer Oberschicht verputzt. Mineralwolle ist ein flexibler Dämmstoff und eignet sich hier besonders gut, da sie sich der Oberfläche der Fassade lückenlos anpasst. So haben Wärmebrücken, die zu einem höheren Heizbedarf oder sogar möglichen Schäden führen, keine Chance. Dabei lässt sich die formstabile Mineralwolle leicht auf die gewünschte Form zuschneiden.

Bei der Dachdämmung empfiehlt sich zum Beispiel eine Zwischensparrendämmung. Bevor das Dach mit Ziegeln oder anderem Material gedeckt wird, wird die Dämmung zwischen den Dachsparren angebracht. Dazu wird die Mineralwolle mit einem kleinen Übermaß zugeschnitten und einfach zwischen die Dachsparren geklemmt. Das geht auch noch einfacher, ohne das Dach neu zu decken: von innen direkt vom Dachraum aus, falls dieser noch nicht ausgebaut sein sollte.

Egal ob bei Hitze oder Kälte – eine Dämmung aus Glas- oder Steinwolle erzeugt eine gleichmäßige Raumtemperatur. Auch Gewitter, prasselnder Regen und Hagel stören die heimische Ruhe kaum noch, denn eine Mineralwolldämmung sorgt für besseren Lärmschutz und bietet außerdem dank ihrer hervorragenden Brandschutzeigenschaften Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Ausführliche Informationen rund um das Thema Dämmen mit Mineralwolle gibt es unter:

https://www.der-daemmstoff.de/darum-mineralwolle

Download PDF

Brandschutz dank Mineralwolle: Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) lassen sich gut nachträglich anbringen. Hierzu werden die Dämmplatten, z.B. aus Mineralwolle, direkt an der Hauswand befestigt und verputzt.Bei der Zwischensparrendämmung wird die Dämmung zwischen den Dachsparren angebracht. Dazu wird die Mineralwolle mit einem kleinen Übermaß zugeschnitten und einfach zwischen die Dachsparren geklemmt.

Optimale Raumtemperatur: Eine Dämmung aus Mineralwolle sorgt für einen hohen Wohlfühlfaktor zu Hause und spart Heizkosten..

 

Bild 1
Eine Dämmung von innen oder außen sorgt für mehr Wohlbefinden und leistet außerdem einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Bild 2
Bei einem Wärmedämmverbundsystem wird der Dämmstoff – z.B. Mineralwolle – auf die Fassade geklebt, gedübelt oder mit Schienen befestigt und dann mit einer Träger- und einer Oberschicht verputzt. Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Bild 3
Bei der Zwischensparrendämmung wird die Dämmung zwischen den Dachsparren angebracht. Dazu wird die Mineralwolle mit einem kleinen Übermaß zugeschnitten und einfach zwischen die Dachsparren geklemmt. Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.