Energieeffizienz im Haus: Wer dämmt, der spart!


Eine Gebäudedämmung mit Mineralwolle zahlt sich bereits nach wenigen Monaten finanziell wie auch energetisch aus und hat auf den gesamten Lebenszyklus bezogen eine sehr gute Ökobilanz. Gleichzeitig steigert dieser nichtbrennbare Dämmstoff langfristig die Sicherheit, Wohngesundheit und das Wohlbefinden im Haus.

Berlin, 2. Februar 2022. Vor allem im Winter bekommt man zu Hause schnell kalte Füße, insbesondere im Erdgeschoss über einem schlecht gedämmten Keller. Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke mit Mineralwolle (Glaswolle und Steinwolle) eine kostengünstige und schnelle Maßnahme, mit der sich sofort ein behagliches Wohngefühl einstellt.

Mineralwolle lässt sich dank ihrer flexiblen Beschaffenheit leicht und luftdicht auch von Heimwerkern verlegen. Dieser Dämmstoff passt sich ebenso bei Altbauten unebenen Oberflächen an und lässt sich zudem einfach um Rohre und Leitungen hüllen.

„Mineralwolle erzielt an der Kellerdecke schon in geringen Stärken gute Dämmwerte – das spart Energie und bares Geld“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Nachhaltig hohes Einsparpotential wissenschaftlich belegt

Dass sich eine Dämmung, zum Beispiel mit Mineralwolle, aus nachhaltiger und gesamtenergetischer Sicht immer lohnt, bestätigen Experten vom Forschungsinstitut Wärmeschutz e.V. München (FIW) in der Studie „Graue Energie und Graue Emissionen von Dämmstoffen im Vergleich zum Einsparpotential“. Dazu analysierten die Wissenschaftler die Aufwendung benötigter Energie bei der Produktion von Dämmstoffen (Graue Energie) gegenüber deren Energieeinsparpotential während ihrer Nutzungsphase im Gebäude.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die untersuchten Dämmstoffe, darunter Mineralwolle, während ihrer gesamten Einsatzdauer – in der Studie 40 Jahre, doch in der Praxis meist auch länger – vielfach mehr CO2 und Energie einsparen, als bei ihrer Herstellung entsteht bzw. benötigt wird.

„Eine Mineralwolldämmung bringt außerdem ab dem Einbau mehr Sicherheit und Wohnkomfort in puncto Brand- und Schallschutz. Zudem lässt sich saubere, sortenreine Mineralwolle recyceln. Das schont Rohstoffe und Klima langfristig“, so Dr. Tenzler.

Mit Mineralwolle gedämmt: Deutschlands höchstes Holzhochhaus

Passend dazu realisierten die Architekten Kaden und Lager in Heilbronn ein Wohngebäude mit einem sehr hohen Anspruch auf ganzheitliche und lange wirkende Nachhaltigkeit. Das „SKAIO“ genannte Projekt ist ein Hybrid-Holzhochhaus mit einem Betonkern, einer Aluminiumverkleidung und einer Fassaden-, Wand- und Deckendämmung aus Mineralwolle. Es ist so konstruiert, dass auch nach Ablauf des Gebäudelebenszyklus möglichst viele Baustoffe in einen zweiten Lebenszyklus übergehen können. Auf diese Weise geht die ökologische Bewertung eines Baustoffes über die reine Energiebilanz von Produktion und Betrieb hinaus und offenbart den ökologischen Fußabdruck.

Wie Mineralwolle das höchste Holzhochhaus Deutschlands dämmt und wie sich Kellerdecken einfach mit Mineralwolle dämmen lassen, lesen Sie auf dem Blog „Maximal Mineral“.

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Hochhaus Skaio I Heilbronn I Der Dämmstoff I Foto Bernd Borchardt

Beim Heilbronner Holzhochhaus SKAIO setzte das Architekturbüro Kaden + Lager neue Maßstäbe hinsichtlich einer ganzheitlichen Betrachtung von Nachhaltigkeit. Die Berliner Architekten planten das Gebäude als reversible Hybrid-Konstruktion mit Baustoffen, die wegen ihres langen Lebenszyklus eine überzeugende Ökobilanz haben. Als Dämmstoff wählten sie Mineralwolle. Bild darf verwendet werden im Rahmen der Berichterstattung und unter Nennung des Urhebers Bernd Borchardt. Bild herunterladen

Grafik I Studie I FIW I Graue Energie I Dämmstoffe

„Wärmedämmung: Graue Energie und CO2 im Vergleich zur Einsparung im Lebenszyklus“. Grafik darf verwendet werden im Rahmen der Berichterstattung und unter Nennung des Urhebers Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (kurz: BuVEG). Grafik herunterladen.

Hier können Sie die Studie des FIW München „Graue Energie und Graue Emissionen von Dämmstoffen im Vergleich zum Einsparpotential“ herunterladen!