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Ab Januar 2020 höhere KfW-Förderung für die Umsetzung von energetischen Einzelmaßnahmen

Staatliche Zuschüsse zur Umsetzung von Einzelmaßnahmen bei der energetischen Gebäudesanierung erhöhen sich auf 20%

Eigentümer können pro Maßnahme mit bis zu 10.000 Euro rechnen

Jetzt dämmen und je Maßnahme bis zu 10.000 Euro Förderung erhalten

Sie sind Besitzer eines selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäudes oder von Eigentumswohnungen, für die vor dem 1.1.2002 der Bauantrag erstellt oder die Bauanzeige erstattet wurde, und wollen diese energetisch modernisieren? Dann legen Sie los, denn Einzelmaßnahmen zur Dämmung mit Glas- oder Steinwolle (kurz: Mineralwolle) lohnen sich jetzt doppelt.

Ab dem 24.1.2020 steigt der Zuschuss für Einzelmaßnahmen bei energetischen Modernisierungen auf bis zu 20%. Dabei ist die förderfähige Investitionssumme auf jeweils 50.000 Euro gedeckelt – das entspricht bis zu 10.000 Euro Zuschuss je Maßnahme. Zu den geförderten Maßnahmen bei der Gebäudesanierung gehören verschiedene Dämmmaßnahmen an Dächern, Wänden und Geschossdecken oder die Erneuerung von Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie Fenstern und Außentüren. Voraussetzung: Die Durchführung der jeweiligen Einzelmaßnahme muss den technischen Mindestvoraussetzungen entsprechen (siehe Tab. 1).

Die Umsetzung von einzelnen Energieeffizienz-Maßnahmen lohnt sich gleich mehrfach, denn:

  • Energieverbrauch und damit Heizkosten werden gesenkt.
  • Sie erhalten bis zu 10.000 Euro Zuschuss je Maßnahme.
  • Die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden steigt spürbar.
  • Der klimaschädliche CO2-Ausstoß wird gesenkt.

Vor Maßnahmenbeginn: Energieberater beauftragen und Antrag stellen

Dank der auf 20 % Zuschuss gestiegenen Förderung profitieren Sie ab sofort von deutlich höheren Fördergeldern für die energetische Gebäudesanierung, die Sie schnell und einfach erhalten. Dazu ist aber unbedingt zu beachten, dass Sie vor Maßnahmenbeginn einen Energieberater beauftragen, der Sie über geeignete Sanierungsmaßnahmen für Ihr Gebäude berät, die technische Förderfähigkeit prüft und Ihnen die Bestätigung zum Antrag ausstellt. Die Anträge auf Förderung müssen vor Maßnahmenbeginn gestellt werden. Das beauftragte Unternehmen kann erst nach Erhalt der Förderzusage mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen. Der Energieberater wird nach Abschluss der Maßnahme die „Bestätigung nach Durchführung“ erstellen, mit der Sie anschließend im KfW-Zuschussportal die Durchführung der Sanierung betätigen und die Auszahlung veranlassen können.


Praxistipp: Falls Sie mehrere Maßnahmen für Ihr Gebäude planen, kann der Energieberater prüfen, ob Sie z. B. im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans bereits eines der Effizienzhausniveaus erreichen und damit von einer noch deutlich höheren Förderung von bis zu 40 % bzw. 48.000 Euro profitieren können. Der Fachmann weiß, welche Sanierungsmaßnahmen sich lohnen und worauf es bei der Beantragung der Fördergelder ankommt. Auch diese Vor-Ort- Beratung wird übrigens mit bis zu 800 Euro gefördert. Mehr Infos hier.

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Gilt für Mineralwolle: Sämtliche im Rahmen der erhöhten Förderung geltenden technischen Mindestanforderungen an energetische Einzelmaßnahmen – von der Dach- bis zur Kellerdeckendämmung – lassen sich mit Glas- oder Steinwolle problemlos erfüllen.

Tab. 1 Wärmedämmung: Die Einzelmaßnahmen und technischen Anforderungen im Überblick

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