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KfW-Effizienzhaus: Bis zu 48.000 Euro Fördergelder erhalten

Bei der Gebäudesanierung winken Fördergelder von bis zu 48.000 Euro

Zuschüsse zum KfW-Effizienzhaus steigen auf bis zu 40%

Umfassende energetische Sanierung attraktiver denn je

Hausbesitzer aufgepasst: Zum 24.1.2020 wurde die bisherige KfW-Förderung für die KfW-Effizienzhäuser deutlich verbessert. Pro Wohneinheit können Sie nun Zuschüsse von bis zu 48.000 Euro erhalten. Dies gilt für selbstgenutzte oder vermietete Wohngebäude oder Eigentumswohnungen, für die vor dem 1.1.2002 der Bauantrag erstellt oder die Bauanzeige erstattet wurde.

Je höher der Energiestandard, desto höher die Förderung

Die umfassende energetische Modernisierung zum Effizienzhaus (z. B. Effizienzhaus 100, 70 oder 55) wird von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) jetzt noch besser gefördert. Als Faustregel gilt: Je kleiner die Zahl beim KfW-Effizienzhaus (z. B. 70, 55, 40), umso energieeffizienter die sanierte Immobilie und umso höher die Förderung.

Die Dämmung der Gebäudehülle, z. B. mit Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), ist der erste und wichtigste Schritt zu mehr Energieeffizienz. Denn damit lassen sich der Energiebedarf für die Heizung und Kühlung deutlich senken und die Anforderungen an den Wärmeschutz problemlos erreichen. In Kombination mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen, wie z. B. die Erneuerung von Fenstern, Außentüren und Heizung oder der Einbau einer Lüftungsanlage, können die meisten Bestandsimmobilien Effizienzhausniveaus erreichen. Dieser Maßnahmen-Mix aus Dämmung, neuen Fenstern und Außentüren sowie sparsamer Anlagentechnik wird nun mit einer noch höheren Förderung bis zu 40 % bezuschusst.


So kommen Sie zu den Zuschüssen für Ihr KfW-Effizienzhaus: Vor Maßnahmenbeginn Energieberater beauftragen!

Um ein älteres Gebäude zum modernen Effizienzhaus umzubauen, bedarf es einer guten Planung. Beauftragen Sie dazu unbedingt einen unabhängigen Energieeffizienz-Experten. Dieser untersucht nicht nur Ihr Bestandsgebäude, plant die notwendigen Maßnahmen in einem Sanierungskonzept und berechnet so das erreichbare Effizienzhausniveau, sondern unterstützt Sie weiterhin bei der Antragstellung und begleitet – wenn gewünscht – zur Qualitätssicherung auch den Umbau. Der Energieberater wird nach Abschluss der Maßnahme die „Bestätigung nach Durchführung“ erstellen, mit der Sie im KfW-Zuschussportal die Durchführung der Sanierung betätigen und die Auszahlung veranlassen können.


Praxistipp: Mit dem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) kann der Energieberater bauliche und finanzielle Möglichkeiten und Restriktionen von Gebäude und
Eigentümer berücksichtigen, um Sanierungsmaßnahmen sinnvoll zu planen und alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. Auch hier bleiben Ihnen hohe Zusatzkosten erspart, denn ein Energieberater wird zusätzlich mit bis zu 60 % und maximal 800 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser gefördert. Mehr Infos hier.

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Auf dem Weg zum KfW-Effizienzhaus ist die Dämmung am und im Haus, etwa mit Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle), der wichtigste Schritt. Denn nur mit einer gut gedämmten Gebäudehülle kann z.B. auch die neue Anlagentechnik energieeffizient arbeiten.

Tab. 1: Mehr Geld für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus – die Förderstufen im Überblick

KfW-Effizienzhaus: Die Förderstufen im Überblick

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