Mehr Fördergeld für die energetische Sanierung – Niedrigzinsen und hohe Zuschüsse

Gute Nachrichten für Sanierer: Ab August gibt es mehr Geld von der Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW). Die Obergrenze für einen zinsgünstigen Kredit steigt dann von bisher 75.000 auf 100.000 Euro. Zugleich wird der Kreis der förderfähigen Gebäude ausgeweitet: Geld gibt es nun auch für Häuser, deren Bauantrag bis zum 1. Februar 2002 gestellt wurde – der bisherige Stichtag war der 1. Januar 1995.

Die Zinsen für die KfW-Darlehen liegen dabei noch einmal spürbar unter den ohnehin derzeit günstigen Hypothekenzinsen: Lediglich 0,75% Jahreszins werden derzeit für die Förderkredite fällig. Dieser Kredit muss nicht einmal komplett zurückgezahlt werden: Je nachdem, auf welchen energetischen Standard das Haus durch die Sanierung kommt, gibt es bis zu 27,5% Tilgungszuschuss.
Wer sich beispielsweise 100.000 Euro bei der KfW leiht, bekommt bis zu 27.500 Euro auf sein Kreditkonto gutgeschrieben, sobald ein Gutachter und die Hausbank bescheinigen, dass die Sanierung erfolgreich war.

Auch wer für die Sanierung keinen Kredit aufnehmen möchte, kann auf Geld von der KfW zählen: Förderfähig werden nun auch leicht auszuführende Einzelmaßnahmen, die sich schnell rentieren. Dazu zählen etwa die Dämmung der Kellerdecke, der obersten Geschossdecke oder der Heizungsrohre.
Einzelmaßnahmen werden mit einem Zuschuss von 7,5% der Kosten gefördert, für Maßnahmen, die zu einem KfW-Effizienzhaus 55 führen, gibt es sogar bis zu 30%. Was dabei mit dem leistungsfähigen Dämmstoff Mineralwolle möglich ist, dazu informiert der Fachverband Mineralwolleindustrie (fmi) im
Rahmen seiner Kampagne „Komme was Wolle“ auf seinem Internetportal www.der-daemmstoff.de.

Wer neu baut, profitiert übrigens ab dem 1. April 2016 ebenfalls von verbesserten Förderbedingungen. Hier steigt die Kredithöchstgrenze der KfW von 50.000 auf 100.000 Euro pro Wohneinheit, ebenfalls zum günstigen Zinssatz von derzeit 0,75%. Zusätzlich wird eine Kreditvariante eingeführt, die den Zins für 20 statt bisher maximal 10 Jahre festschreibt – Bauherren erhalten so eine außerordentlich hohe Planungssicherheit.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den neuen KfW-Förderbedingungen.