Lärm aussperren: Mineralwolle schafft Ruhe


Berlin, im Juni 2015. Ob er von draußen kommt oder sich innerhalb des Hauses verbreitet: Lärm stört und macht auf die Dauer krank. Mit Dämmstoffen aus Mineralwolle wird der Lärm ausgebremst, denn zusätzlich zu ihren übrigen positiven Eigenschaften wie Wärmeschutz, Brandschutz oder sommerlichen Hitzeschutz bieten Steinwolle und Glaswolle auch einen ausgezeichneten Schallschutz.

Schall entsteht an vielen Stellen: Straßenlärm, Gespräche im Nebenraum, Musik oder TV-Ton, Schritte in der darüberliegenden Etage. Das gehört zum alltäglichen Leben ganz selbstverständlich dazu, doch wenn Schall störende Ausmaße annimmt, wird er zum unangenehmen Lärm. Dagegen sollte und kann
man etwas unternehmen.

Um Lärm mit der richtigen Methode und an der richtigen Stelle einzudämmen, macht man sich am besten klar, wie er sich ausbreitet. Schallwellen pflanzen sich beispielsweise in der Luft fort, dann spricht man vom Luftschall. Schallwellen können sich aber auch in festen Körpern wie Mauern oder Geschossdecken verbreiten – dann spricht man von Körperschall. Ein spezieller Fall des Körperschalls ist der Schall, der beim Gehen auf dem Fußboden entsteht: Dieser Trittschall breitet sich zum einen durch die Geschossdecke weiter im Haus aus, zum anderen hallt er im selben Raum wider.

Ziel des Schallschutzes ist es, in all diesen Situationen die Schallwellen an der weiteren Ausbreitung zu hindern. Das gelingt durch eine schalldämpfende Konstruktion von Bauteilen, und Mineralwolle spielt dabei eine entscheidende Rolle: Durch seine offene Struktur kann der Dämmstoff die Schallwellen absorbieren – der Schall wird von der Glas- oder Steinwolle „verschluckt“, da er sich in ihr schlecht ausbreiten kann. Die Dämmschicht aus Mineralwolle bildet also eine Barriere für den Lärm.

Schallschutz konkret

Dieser Effekt lässt sich auf sehr vielfältige Weise nutzen, und er wirkt besonders gut dort, wo sich die Dämmung auf der Seite eines Bauteils befindet, auf der auch der Lärm entsteht. Das ist beispielsweise bei einer Fassadendämmung der Fall. Hier sorgt die Mineralwolle von vornherein dafür, dass deutlich weniger Schall an die Hauswände gelangt. Eine sehr gute Wirkung erzielt man auch bei einer Dachdämmung. Hier absorbiert die Dämmschicht Lärm von außen, ehe er die Wohnräume im Inneren erreicht.

Schallschutz mit Mineralwolle funktioniert natürlich auch zwischen den Räumen oder Etagen innerhalb eines Hauses. So verhindert eine Mineralwolleschicht unter einem schwimmenden Estrich oder eine Trittschalldämmung direkt unter einem Bodenbelag ebenfalls die Weiterleitung von Schallwellen. Das gleiche gilt für Trockenbauwände, deren Hohlräume mit Trennwandplatten aus Mineralwolle gedämmt werden, oder für Rohrleitungen im Haus, bei denen sich Glas- oder Steinwolle lärmmindernd einsetzen lassen.

Dauerhaft mehr Wohnqualität

Weniger Lärm bedeutet mehr Gelassenheit, Entspannung und Ruhe in den eigenen vier Wänden. Wer den Lärm aussperrt, der lebt stressfreier und gesünder. Setzt man dabei auf Dämmstoffe aus Mineralwolle, dann sichert man sich dieses große Plus an Lebensqualität für lange Zeit, denn eine fachgerecht eingebaute Dämmung aus Stein- oder Glaswolle behält ihre Wirkung jahrzehntelang unvermindert bei.
Die Entscheidung dafür fällt auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten leicht: Wer sein Haus wegen des hervorragenden Wärme- und Brandschutzes mit Mineralwolle dämmt, bekommt die schallschützende Wirkung des Dämmstoffs automatisch dazu.

Wärmedämmverbundsysteme bieten Schallschutz

Bei einer Fassadendämmung sorgt die Mineralwolle von vornherein dafür, dass deutlich weniger Schall an die Hauswände gelangt.

Dämmplatte, Dämmmesser

Ziel des Schallschutzes ist es, in all diesen Situationen die Schallwellen an der weiteren Ausbreitung zu hindern. Das gelingt durch eine schalldämpfende Konstruktion von Bauteilen zum Beispiel mit Mineralwolle.