Heizenergiesparen ist praktischer Umweltschutz

 
Wer Heizenergie spart, der spart auch Geld – ein guter Grund, mit Brennstoffen hauszuhalten. Ein mindestens ebenso guter Grund ist die Entlastung der Umwelt durch geringeren Heizwärmeverbrauch – davon profitiert jeder.

Mit jedem Liter Heizöl und jedem Kubikmeter Gas, die zum Heizen verbrannt werden, entstehen Abgase. Sie belasten die Umwelt durch Ruß und andere Rückstände, enthalten giftiges Kohlenmonoxid und zu allem Überfluss das Treibhausgas CO2. Verschmutzte Natur und ein zunehmend unberechenbares Klima sind die Folgen. Ausweichen kann diesen Folgen niemand, denn Schadstoffe und Klimafolgen machen vor keiner Grenze Halt.

Diese Umweltschäden sind allerdings nicht die einzigen, die durch die Verschwendung fossiler Brennstoffe entstehen. Schon bei ihrer Förderung gelangen teils erhebliche Mengen Schadstoffe in die Umgebung, oder es wird – wie etwa bei der Kohleförderung im Tagebau – großflächig Landschaft zerstört.

Sehr wirksam kann man diese Entwicklung aufhalten, wenn man den Heizenergiebedarf der Häuser dauerhaft senkt. Das ist leicht machbar: Für die Dämmung der Gebäudehülle stehen bewährte, hochwirksame Lösungen bereit – sie reduzieren Wärmeverluste und senken den Energieverbrauch schlagartig.

Beim Dämmstoff heißt es jedoch genau hinschauen: Der Umwelt ist weder mit kurzlebigen Baustoffen noch mit sie belastenden Materialien gedient. Extrem nachhaltig ist das Dämmen mit Glaswolle und Steinwolle. Für deren Produktion werden mineralische Rohstoffe verwendet, die praktisch unerschöpflich sind. Zudem ist eine Mineralwolledämmung preiswert und äußerst langlebig – baut man sie fachgerecht ein, wirkt sie über Jahrzehnte so gut wie am ersten Tag.

Umweltschutz durch Heizenergiesparen besteht also aus zwei Schritten: Die effiziente Dämmung entlastet die Natur von Schmutz und Klimagasen, und der nachhaltige Dämmstoff Mineralwolle reduziert den Ressourcenverbrauch dabei auf ein Mindestmaß(alt. erheblich?) Die Behaglichkeit in der eigenen Wohnung nimmt dadurch noch zu, und die gesparten Kosten überzeugen auch denjenigen, der über Umweltfragen selten nachdenkt.