Mineralwolle - Der Dämmstoff
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Glossar rund um Dämmung, Energieberatung, Modernisierung und Sanierung

Mit einer Wärmedämmung aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle können Hausbesitzer merklich Energie- und Heizkosten einsparen. Doch wer sich mit den Themen Wärmedämmung und Sanierung des Hauses näher beschäftigt, stößt auf viele Fachbegriffe. In unserem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um Dämmung, Dämmstoffe, Sanierung und Modernisierung von A bis Z erklärt.

Glossar von A-Z

A C D E F G I J K L M N P R S T U V W Z

A

  • Aufdopplung

    Wärmedämmverbundsysteme (kurz WDVS) werden schon seit mehr als 40 Jahren zur Wärmedämmung der Außenwände eines Hauses eingesetzt. Wie das Haus selbst kommt auch ein WDVS in die Jahre: Dämmstoffdicke und Wärmeleitwert genügen dann oft nicht mehr den aktuellen energetischen Anforderungen an den Wärmschutz eines Hauses. Soll die Fassade mit einer Sanierung modernisiert werden, ist die Aufdoppelung des WDVS die kostengünstigste Variante. Das vorhandene WDVS muss dafür meistens nicht entfernt werden. Der alte Putz kann ebenfalls erhalten bleiben, nur lose Stellen müssen entfernt und ausgebessert werden.

  • Aufsparrendämmung

    Die Aufsparrendämmung ist eine Form der Dachdämmung. Sie ist die effektivste Form der Dachdämmung und kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt werden muss. Bei der Aufsparrendämmung von Steildächern wird die Wärmedämmung oberhalb der Sparren aufgebracht. Die Dämmplatten werden von außen auf einer Schalung befestigt, die ihrerseits auf den Sparren verankert ist. Alternativ können auch biegesteife Dämmplatten bei normalen Sparrenabständen direkt auf die Sparren aufgelegt werden. Eine Dampfbremse auf der Unterseite der Dämmung verhindert eine Durchfeuchtung. Ein Unterdach schützt die Dämmschicht von oben. Dann erst folgt die Deckung des Dachs.

  • Außendämmung

    Bei der Außendämmung wird im Gegensatz zur Innendämmung die Dämmung von außen an die Wand- oder Dachkonstruktionen aufgebracht. Außenwände ohne Dämmung führen dazu, dass bei kalter Witterung selbst in ausreichend beheizten Räumen ein unbehagliches Wohnklima entsteht. Durch die Wände geht aufgrund ihres hohen Flächenanteils rund ein Drittel der Wärme und damit viel Heizenergie verloren. Bei einer energetischen Modernisierung ist die nachträgliche Wärmedämmung der Außenwände eine der wichtigsten Maßnahmen. Folgende Möglichkeiten stehen für eine Außendämmung zur Auswahl: Wärmedämmverbundsysteme, vorgehängte hinterlüftete Fassaden oder eine Kerndämmung. Nach der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 genügen zwölf Zentimeter Wärmedämmung der Wärmeleitfähigkeitsklasse 0,035 W/(mK). Das reduziert die Wärmeverluste durch die Wand nach einer Außendämmung um 75 Prozent.