Mineralwolle - Der Dämmstoff
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Doppelhaushälfte im Praxistest

Modernisierung: Dämmung lässt Haus im neuen Glanz erstrahlen

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Modernisierungsphase
Da Popek studierte Architektin ist, kann sie Schreiners auch über die Bauzeit hinweg begleiten. "Frau Popek war uns als Bauleiterin eine große Hilfe", berichtet Hermann Schreiner, "da der Baustoff-Fachhandel als Auftraggeber hinter ihr stand, konnte sie uns wirklich gute Handwerker empfehlen. Auch die Gespräche mit den Handwerkern, die Anleitung und Koordination hat sie uns völlig abgenommen." In nur zwei Monaten wird die Doppelhaushälfte der Schreiners modernisiert. Mit einer neuen Dämmung unter Einsatz von Mineralwolle, neuen Fenstern und mehr. Sieben verschiedene Handwerker sind an der Modernisierung beteiligt: Ein Zimmerer für die Dämmung des Daches mit Mineralwolle und die Neueindeckung sowie ein Spengler für die Dacharbeiten, ein Gerüstbauer, ein Fenstermonteur, ein Maler für das WDVS aus  Mineralwolle und die Dämmung der Kellerdecke sowie ein Elektriker und ein Installateur für die Solaranlage.

Trubel auf dem Dach
Als erstes machen sich die Handwerker an die Modernisierung des Daches. Gegen sommerliche Hitze und Wärmeverluste im Winter lässt Popek eine 16 Zentimeter dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle sowie eine fünf Zentimeter dicke Aufdachdämmung einbauen. "In nur einem Tag haben sie die alten Ziegel komplett abgetragen, die Zwischensparrendämmung und die Aufdachdämmung montiert und somit das Haus regenfest gemacht", schwärmt Angela Schreiner. Bei den Arbeiten zur Dämmung mit Mineralwolle kommen jede Menge alter Wespennester zutage. Spontan entscheiden sich Schreiners, zusätzlich einen Insektenschutz in das neue Dach zu integrieren. Als nächstes werden die alten Fenster gegen neue Fenster mit einer Zweischeiben-Wärmeschutzverglasung mit dem Uw-Wert 1,2 ausgetauscht. Die Bauherren entscheiden sich für Kunststofffenster mit einem 80er Stock und acht Kammern. Hermann Schreiner verfolgt die Arbeiten am Haus und der Fassade mit großer Aufmerksamkeit: "Zunächst wurde der Putz abgeschlagen und die alten Fenster nach außen ausgebaut. Dann kamen die neuen Fenster von außen wieder rein, die Laibung wurde mit Mineralwolle gedämmt und neue Rollladendeckel machten unsere Fenster dann rundherum dicht." Auch die Terrassen- und Eingangstür am Haus tauschen die Handwerker aus. "Unsere alte Terrassentür bestand im unteren Drittel aus einer einfachen Holzplatte. Das war früher schick. Wenn ich heute an den Energieverlust denke, den wir dadurch jahrzehntelang hatten, kann ich nur den Kopf schütteln", äußert sich Angela Schreiner.

Frisch gedämmt hält wärmer
Auch der Wärmebrücke am Balkon rückt Popek mit einem Verzögerungsstreifen, der unterhalb der Betonplatte angebracht wird, zu Leibe. Sechs Zentimeter Dämmstoff aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle sorgen nun dafür, dass die Wärmeverluste über die Balkonplatte reduziert werden. An die Fassade wird eine 14 Zentimeter starke Dämmung aus Mineralwolle angebracht. Auch hier gilt es, vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn einiges zu bedenken: So müssen das angebaute Gartenhaus, das Mülltonnenhäuschen und die Fahrradgarage vorerst weichen. Die Fallrohre am Haus werden versetzt und der neuen Mauerdicke entsprechend neu montiert. Steckdosen, Klingel, Außenlampen und Wasseranschluss müssen vorgesetzt werden. Schreiners entschließen sich, die Kellerdecke unterhalb des Wohn- und Esszimmers zu dämmen. Die Decken im Tank- und Hobbyraum werden mit zehn Zentimeter starken Dämmplatten aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle beklebt und verputzt. Den Effekt merkt Angela Schreiner sofort: "Nie wieder kalte Füße! Der Boden im Wohnzimmer ist jetzt richtig angenehm warm." Das Tüpfelchen auf dem "i" ist für Hermann Schreiner die neue Solaranlage. "Jetzt kann ich allein mit der Sonnenenergie baden", erklärt er. Die circa sechs Quadratmeter große Kollektorfläche reicht aus, um in den Sommermonaten den kompletten Bedarf an erwärmtem Brauchwasser abzudecken. Der Kessel der Heizung kann in der warmen Jahreszeit ausgeschaltet bleiben.

Fazit
Mit den Modernisierungsmaßnahmen, die nur zwei Monate dauerten, sind Schreiners voll und ganz zufrieden. "Wir hatten im Sommer 29 Grad in unserem Schlafzimmer, jetzt sind es nur noch 21 Grad", erzählt Angela Schreiner begeistert. Generell sei das Wohlgefühl in ihrem Haus gestiegen: "Man kommt einfach rein und spürt das behagliche Wohnklima." Einen wesentlichen Anteil daran hat die Dämmung mit Mineralwolle wie Steinwolle oder Glaswolle. Gerade an den Übergangstagen freut sich das Ehepaar im Haus über warme Wände und eine angenehme Raumtemperatur. Die Heizung, da sind die beiden sich sicher, die werden sie in diesem Jahr erst sehr spät aufdrehen. Viele Anfragen erhalten Schreiners auch aus der Nachbarschaft. "Wir machen regelrechte Hausführungen", berichtet Angela Schreiner. Und das mit Erfolg: Die ersten Nachbarn haben sich schon zu einer energetischen Beratung entschlossen. Zufrieden ist auch Susanne Popek, die erst vor wenigen Wochen Schreiners ihren neuen Energieausweis mit den beachtlichen Werten 138,3 Kilo Wattstunde pro Quadratmeter und Jahr Endenergiebedarf und 157,1 Kilo Wattstunde pro Quadratmeter und Jahr Primärenergiebedarf überreicht hat (Einsparung von 37 Prozent im Endenergiebedarf, 36 Prozent im Primärenergiebedarf durch den Umbau des Hauses).


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