Das Ehepaar plant, seinen Ruhestand im eigenen Zuhause zu genießen. Deswegen entschließt sich das Ehepaar zu einer energetischen Modernisierung. "Die Nachbarn haben uns angesprochen, ob wir auch unsere Fenster modernisieren lassen möchten", erzählt Hermann Schreiner. Wenn schon modernisieren, dann richtig, hat sich das Ehepaar gedacht und sich für eine umfassende energetische Fachberatung entschieden. "Schließlich ist Angela Umweltbeauftragte unserer Kirchengemeinde", erklärt Hermann Schreiner, "da wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen." Auch die Frage nach der Wohnqualität im Alter war den Schreiners sehr wichtig: "Die energetischen Maßnahmen werden sich zwar nur langfristig amortisieren, aber wir wollen uns in unserem Haus einfach wohlfühlen", erzählt Angela Schreiner. Auch Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle leistet dazu einen wichtigen Beitrag.
Energieberatung als Einstieg in die Modernisierung
Ehepaar Schreiner wand sich an den Baustoff-Fachhändler in ihrer Nähe. Energieberater Architektin Susanne Popek vereinbarte einen Termin, um das Haus in Augenschein zu nehmen und die erforderlichen Daten aufzunehmen. "Vorab habe ich die Kunden gebeten, sämtliche zur Verfügung stehenden Daten wie Baupläne und Baubeschreibung bereitzuhalten." Auch der Zugang im Haus zu Dachboden, Keller und in alle Räume sollte gewährleistet sein.
Vor Ort im Haus nimmt Energieberater Popek Dach, Decken, Wände, Fenster, Türen und die Heizung genau in Augenschein. Eine Woche später halten Angela und Hermann Schreiner schon einen Energieausweis und einen Beratungsbericht mit Modernisierungsempfehlungen in den Händen: Bei der Übergabe erläutert Energieberater Popek dem Ehepaar den Ist-Zustand des Hauses und schlägt verschiedene Modernisierungsmaßnahmen vor. Dabei spielt die Dämmung mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle eine wichtige Rolle.
Der bedarfsorientierte Energieausweis weist einen Endenergiebedarf von 220,6 Kilowattstunde pro Quadratmeter und Jahr auf. Der Primärenergiebedarf liegt bei 247,2 Kilowattstunde pro Quadratmeter und Jahr. Besonders kritisch sieht Energieberater Popek den Zustand der Wände und der Fenster durch die mangelhafte Dämmung. So errechnet sie einen anteiligen Transmissionswärmeverlust von 23 Prozent durch die Fenster, weitere 22 Prozent gehen durch die Außenwände verloren. Doch auch die Kellerwände und die Bodenplatte schneiden mit 18 Prozent schlecht ab. Dies ist ein Indiz für eine fehlende Dämmung. Mit Mineralwolle wie Steinwolle oder Glaswolle kann hier Abhilfe geschaffen werden.
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