Vorgehängte hinterlüftete Fassade

Die Alternative zum Wärmedämmverbundsystem

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade ist eine Alternative zum WDVS. Sie ermöglicht interessante Designvarianten.

Das System besteht aus einer Fassadenbekleidung mit Unterkonstruktion und der Mineralwolledämmung. Unterkonstruktion und Dämmung sind direkt auf die Wand montiert – folgend vom Hinterlüftungsraum und der abschließenden Außenbekleidung zum Beispiel aus Metall-, Schiefer-, Keramikplatten oder aus Holzschindeln. Für die Unterkonstruktion werden schmale Holzlatten oder Metallprofile verwendet.

Die Dämmung sollte mindestens zwölf Zentimeter dick sein. Die Außenbekleidung wird im Abstand von etwa vier Zentimetern zur Dämmschicht angebracht; über die so entstehende Hinterlüftung kann anfallende Feuchtigkeit abgeführt werden.

Die richtige Platzierung der Konterlatten sorgt für eine korrekte Belüftungsmöglichkeit der Fassade und des Dämmmaterials.
Foto: FMI Fachverband Mineralwollindustrie e. V.
Außenwand Dämmung hinterlüftete vorgehängte Fassade
Die normgerechte Ausführung, von vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden ist eine Aufgabe für den Fachmann.
Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e. V.